Vom Club 27 bis zum Anti-Christ: Das sind die skurrilsten Musik-Verschwörungstheorien

Wussten Sie, das Elvis lebt und sich's auf einer einsamen Insel mit The Doors-Frontmann Jim Morrison gemütlich macht? Klar, aber es gibt noch ganz andere Musik-Verschwörungstheorien, von denen Sie bestimmt noch nichts gehört haben. Schon einmal eine kleine Warnung: Der Antichrist lebt mitten unter uns - und trägt rosa Schleifchen im Haar.

Wenn geliebte Menschen sterben, ist das oft ein kaum überwindbarer Schicksals-Schlag. Für viele ist es ebenso schlimm, wenn der Lieblings-Musiker plötzlich stirbt und eine (musikalische) Leere hinterlässt. Wenn der Tod des Künstlers früh und unerwartet kommt, ist das dann oft der Nährboden für atemberaubende Verschwörungstheorien. Der Satz "Elvis lebt!" ist nicht umsonst zu einem Gassenhauer mutiert. Und dann gibt es da noch so manch andere Theorie, mit der Menschen versuchen, über seltsame Phänomene der Musik-Branche und ihrer prominentesten Figuren hinweg zu kommen. Hier sind einige der größten und skurrilsten Musik-Verschwörungstheorien.

Kurt Cobain gehört dem sagenumwobenen Club 27 an. Bild: Youri Lenquette/picture alliance/dpa

Der Club 27

Als der Ex-Rolling Stones Gitarrist Brian Jones 1969 im Alter von 27 Jahren starb, begründete er damit einen sagenumwobenen Verein: den Club 27. Im Laufe der Zeit gesellten sich noch weitere berühmte Musiker hinzu - so wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain und Amy Winehouse. Dann gibt es da noch den Grateful Dead-Keyboarder Ron "Pigpen" MacKernan und den Frontmann der schottischen Band Stone the Crows, Leslie Harway. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mitgliedern des Clubs starb letzterer durch einen Stromschlag seines Mikrofons. Einige sagen, dass junge Erwachsene Mitte bis Ende 20 besonders schnell in schwere Depressionen und Sinnkrisen fallen. Nicht so die Verschwörungstheoretiker. Diese glauben an eine noch unidentifizierte Bedrohung junger talentierter Künstler in ihrem 27. Lebensjahr.

Kurt Cobain wurde ermordet - von Courtney Love

Womit wir schon beim nächsten Thema wären. Als sich Kurt Cobain im Alter von - ja, 27 Jahren - mit einer Überdosis Heroin und einem Kopfschuss das Leben nahm, wurden bald darauf schon Stimmen laut, dass er ermordet worden sei. Einige behaupten sogar, dass seine damalige Frau Courtney Love dahinter stecke und Cobain ermorden ließ. Tatsächlich sind einige Umstände des Todes merkwürdig. So fand man auf der Flinte keinerlei Fingerabdrücke, dafür aber in einem Rucksack Loves einen Zettel, auf dem sie Kurt Cobains Unterschrift geprobt haben soll, um später seinen Abschiedsbrief aufzusetzen. Bis heute gibt es einen Privatdetektiv, der für eine Wiederaufnahme des Cobain-Falls kämpft. Zudem gibt es einige Dokumentationen, die dem vermeintlichen Mord auf die Schliche kommen wollten - bisher ohne Erfolg. Dennoch ist diese Verschwörungstheorie noch eine der plausibleren.

FOTOS: Osama, UFOs und der Mond Die skurrilsten Verschwörungstheorien

Die Paul McCartney-Verschwörung

Diese hier klingt mehr als abstrus. Denn Paul McCartney soll bereits im November 1966 gestorben sein. Und das unter gar keinen schönen Umständen. Der Beatle soll einer schönen Politesse hinterhergeschaut und dann mit seinem Auto einen schweren Unfall gebaut haben. Das Fahrzeug sei mit Paul darin komplett ausgebrannt. Das Management der Band sah schon alle Fälle davon schwimmen - engagierte dann aber angeblich einen Doppelgänger und vertuschte den Tod.

Durch geheime Zeichen wollten dann die anderen Beatles John Lennon, Ringo Star und George Harrison auf die Verschwörung aufmerksam machen. Deshalb geht Paul angeblich auf dem berühmten Abbey-Road-Zebrastreifen-Bild auch als einziger barfuß und der VW Käfer im Hintergrund hat das Nummernschild: LMW 28IF. Da weiß doch jeder, dass das für "Linda McCartney Widow – 28 if" steht. Linda wurde allerdings erst 1969 Pauls Frau. 28 IF steht angeblich dafür, dass Paul bei der Aufnahme des Bildes 28 wäre. Auch das stimmt nicht, denn Paul wäre 27 gewesen (ja, schon wieder die 27). Und außerdem ist das i sowieso kein Buchstabe, sondern eine 1. Die Theorie hinkt also gewaltig.

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