Von news.de-Volontärin Anne Geyer - 22.05.2015, 13.40 Uhr

Wegen musikalischer Verbrechen: Australische Polizei warnt vor Nickelback

An der Band Nickelback scheiden sich die Geister. Während die Gruppe um Chad Kroeger eine beachtliche Fanbase weltweit hat, haben sie auch viele Hater, die mit ihrer Musik so gar nichts anfangen können. Dazu scheint auch eine australische Einheit zu gehören. Diese veröffentlichte ein Fahndungs-Foto der Band und warnte die Bevölkerung.

"Dringende polizeiliche Mitteilung: Die Männer, die auf diese Beschreibung passen, werden verdächtigt, heute Abend in Boondall musikalische Verbrechen zu begehen." Dazu ein Fahndungs-Foto der Gruppe Nickelback. Und nein, das ist nicht ein Scherz von irgendwem, sondern eine offizielle Eilmeldung auf dem Twitter-Account der Queensland Police Station.

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Australische Polizei warnt vor Nickelback. Bild: dpa

Die Musik von Nickelback ist umstritten: Die einen lieben, die anderen hassen sie

Tatsächlich können viele die Musik der Kanadier rund um Chad Kroeger nicht leiden. Trotz einer zahlreichen Anhängerschaft, gibt es auch viele, die einfach nur hoffen, dass Kroeger und seine Frau Avril Lavigne bald ein Kind bekommen und Kroeger dann erstmal einen längeren Erziehungs-Urlaub nimmt. Doch so weit ist es noch nicht und Nickelback touren gerade um die Welt. Dabei haben sie auch in Australien Station gemacht. Sehr zum Missfallen der örtlichen Polizei. Sie veröffentlichten dieses Fahndungs-Foto:

Mit diesem Fandungs-Bild macht die australische Polizei Jagd auf Nickelback. Bild: Twitter/QPS Media Unit/

Kritiker: Nickelbacks Musik ist immer gleich - alle Lieder sind ein riesiger Einheitsbrei

Diese haben anscheinend die gleiche Meinung wie die zahlreichen Kritiker der Band. Ihre Musik sei langweilig, wird oft bemängelt. Ihre Rock-Balladen klängen alle gleich und sind ein Ausmaß von Unkreativität. Alle Lieder seien eigentlich ein riesiger Einheitsbrei. Ein Verbrechen gegen die Musik?

Die Polizei von Queensland hat sich mit Nickelback einen kleinen Scherz erlaubt

Das findet zumindest die Polizei von Queensland. Diese schrieb die Rocker zur Fahndung wegen "musikalischer Verbrechen" aus und warnte die Bevölkerung vor deren Musik. Das Ganze ist natürlich ein Scherz gewesen. Denn bei schlechter Musik sind den Gesetzeshüter (noch) die Hände gebunden. Was Nickelback von dem polizeilichen Scherz hält, ist übrigens nicht bekannt.

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gea/sam/news.de

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