Pink Floyd: Nick Mason hat Zweifel am Ende von Pink Floyd

Laut Frontmann David Gilmour stellt das neue Album "The Endless River" den endgültigen Abschied von Pink Floyd dar. Schlagzeuger Nick Mason ist sich dessen noch nicht so sicher.

Sind sich nicht wirklich einig über die Zukunft von Pink Floyd: David Gilmour (l.) und Nick Mason (r.)

Bild: Harry Borden/Warner Music Group/spot on news

Eigentlich wurde das demnächst erscheinende "The Endless River" als das endgültig letzte Album der legendären Prog-Rocker Pink Floyd angekündigt. Zumindest Sänger und Gitarrist David Gilmour (68) wird nicht müde, das zu betonen. Schlagzeuger Nick Mason (70) sieht das allerdings etwas anders: "Ich denke, ich lasse David sein Gerede von wegen 'Das ist das Letzte, das ist das Ende'. Ich selbst glaube inzwischen, dass sogar noch auf meinem Grabstein stehen wird: 'Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es mit der Band vorbei ist'", sagt der Musiker dem Magazin "Rolling Stone".

Mason berichtet weiterhin, dass Gilmour ihn schon vor der Arbeit an dem Pink-Floyd-Werk gebeten habe, einen Song für sein Soloalbum einzutrommeln. Dann sei eben "The Endless River" dazwischen gekommen - nicht ganz zufällig, wie Mason glaubt: "Ich vermute, David würde alles tun, um nicht wirklich an seinem Soloalbum arbeiten zu müssen", witzelt der Drummer. "Darum war er sehr erfreut darüber, von einem anderen Projekt abgelenkt zu werden." Pink-Floyd-Fans sollten also hoffen, dass Gilmour bald wieder das Bedürfnis nach Ablenkung verspürt.

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