Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist - 13.10.2014, 14.20 Uhr

#PitBullFlowerPower: Wenn Pitbulls zu Blumenkindern werden

Ein Fotoprojekt für den guten Zweck: Sophie Gamand lichtet Pitbulls ab, wie man sie selten zu Gesicht bekommt - als Hippies mit Blumenkränzen im Haar. Sie will das Image der Hunderasse damit gerade rücken und für die Vierbeiner ein Zuhause finden.

Pitbulls genießen einen zwiespältigen Ruf. Die einen lieben sie, andere sind verängstigt. Eine Kampagne der Fotografin Sophie Gamand setzt die Vierbeiner nun so entzückend in Szene, dass man gar nicht anders kann, als sie toll zu finden.

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#PitBullFlowerPower: Pitbulls als liebenswerte Hippies

Dabei ist der Name #PitBullFlowerPower Programm. Für ihre Hundeporträts setzt Gamand den Tieren nämlich Blumenkränze auf den Kopf, macht sie also quasi zu Blumenkindern. Die gebürtige Französin, die sich seit 2010 auf Hunde-Fotografie spezialisiert und dafür schon mehrere Preise kassiert hat, will damit eine Lanze für die oft missverstandene Rasse brechen, wie sie auf ihrer Homepage schreibt.

#PitBullFlowerPower: Wer kann diesen Hundeaugen schon widerstehen? Bild: news.de-Screenshot (Facebook/SophieGamand)

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Pitbulls als liebevolle Haustiere statt blutrünstige Killer

«Sie werden oft als gefährlich erachtet, ohne dabei ihr persönliches Temperament in Betracht zu ziehen», erklärt Gamand und gibt zu, dass auch sie Vorurteile gegenüber Pitbulls hatte. Doch auch sie hätten eine zarte Seite, die sie mit ihrem Flower-Power-Projekt nach außen kehren wollte.

«Ich stellte sie mir als Hippies vor, die das Image kämpfen, das ihnen aufgezwängt wurde», schreibt Sophie Gamand weiter. Und tatsächlich wirken die Hunde mit ihren Blumen im Fell und den treu blickenden Knopfaugen alles andere als bedrohlich.

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Guter Zweck: Fotoprojekt sucht Hunden ein neues Zuhause

Die Fotografin wollte mit den Bildern aber nicht nur das allgemeine Bild von Pitbulls in der Öffentlichkeit aufpolieren, sondern auch direkt Hilfe leisten. Dafür arbeitete sie mit Tierschutzorganisationen und -heimen zusammen.

Die Vierbeiner, die sie ablichtete, suchen ein Zuhause oder besser: suchten. Denn viele von ihnen konnten dank der Kampagne bereits vermittelt werden. Gerade in New York sind zahllose Hunde, vor allem Pitbulls, ohne Besitzer. Ein Umstand, den Gamand mit ihrer außergewöhnlichen Fotografie ändern will - mit Erfolg.

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fro/news.de

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