Amazon: John Grisham, Stephen King und Co. stänkern gegen Amazon

Der Online-Versandriese Amazon steht unter Druck: 900 Autoren, darunter auch John Grisham und Stephen King, veröffentlichten in der "New York Times" einen Beitrag, in dem sie die Geschäftspraktiken des Unternehmens anprangern.

Bei "Author's United" mit im Boot: John Grisham

Bild: Andy Kropa/Invision/AP/spot on news

900 Autoren, darunter namhafte Bestseller-Schöpfer wie John Grisham (59, "Das Komplott"amazon-adsystem.com/e/ir?t" width="1" height="1" />) und Stephen King (66, "Joyland") machen Druck auf Online-Versandhandel Amazon. In der "New York Times" veröffentlichten die Kollegen unter dem Namen "Author's United" einen offenen Brief, in dem sie das Geschäftsgebaren des Unternehmens anprangern.

Der Konzern soll durch absichtliche Verzögerungen bei Buch-Bestellungen aus dem Hachette-Verlag höhere Rabatte bei E-Books durchsetzten wollen. In ihrem Appell führen die Autoren aus, dass Amazon sich am eigenen Anspruch messen lassen müsse, möglichst kundenfreundlich zu agieren. Dazu solle jeder verärgerte Kunde eine Nachricht an Amazon-Chef Jeff Bezos schreiben, dessen E-Mail-Adresse veröffentlicht wurde.

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Der Streit zwischen Verlag und Handel entbrannte bereits vor Monaten. Amazon entgegnete laut "Frankfurter Allgemeinen", dass Hachette bereits früher durch illegale Preisabsprachen in Erscheinung getreten sei und jetzt seine Autoren missbrauche, um mehr Profit zu erwirtschaften. Man habe von Seiten des Versandhandels bereits drei Vorschläge unterbreitet, auf die der Verlag nicht reagiert habe.

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