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Wissenschaft: Noam Chomsky wendet sich gegen Sicherheitsdenken

Karlsruhe - Der US-Sprachphilosoph Noam Chomsky hat sich gegen ein übersteigertes Sicherheitsdenken in den westlichen Gesellschaften gewandt.

Noam Chomsky wendet sich gegen Sicherheitsdenken Bild: Uli Deck/dpa

Nach dem Ende des Kalten Krieges habe das Prinzip der Sicherheit den zentralen Platz in der Regierungspolitik in den USA eingenommen, kritisierte der 85-jährige Wissenschaftler am Freitagabend bei einem Vortrag in Karlsruhe. Dabei sei die eigene Bevölkerung zum Gegner geworden, wie die im vergangenen Jahr offenbarten Dokumente der Massenüberwachung des US-Geheimdienstes NSA zeigten, sagte Chomsky und fügte hinzu: «Sicherheit für die Staatsmacht und die konzentrierte Macht privater Unternehmen sind die treibenden Kräfte der Politik der Vereinigten Staaten.»

Chomsky, der als Begründer der modernen Linguistik gilt, zählt seit dem Vietnamkrieg zu den führenden linksgerichteten Intellektuellen der USA. Er sprach zur Eröffnung der Ausstellung «Sugababe» im Zentrum für Kunst und Medientechnologie. Dieses Werk der Künstlerin Diemut Strebe stellt die Rekonstruktion des Ohrs von Vincent van Gogh dar, hergestellt aus gezüchtetem Knorpelgewebe.

ZKM zum Vortrag Chomsky

"Sugababe"

news.de/dpa

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