Dieter Bohlen: Mehrzad Marashi will als "DSDS"-Gewinner abtreten

Obwohl er die siebte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" gewann, hat er nie die Unterstützung erfahren, die er gerne gehabt hätte.

Fühlt sich nicht ausreichend gewürdigt: Mehrzad Marashi

Bild: imago stock&people/spot on news

Das hat es in der Geschichte von "Deutschland sucht den Superstar" bisher noch nicht gegeben: Einen Sieger, der das Krönchen am liebsten wieder abgeben möchte. Bei Mehrzad Marashi (33), den die Zuschauer 2010 zum Gewinner der Casting-Show wählten, hat sich über die Jahre hinweg jedoch anscheinend so viel Wut angestaut, dass er "Bunte.de" nun sagt: "Ich hätte kein Problem damit, als DSDS-Gewinner abzutreten".

Verärgert ist er vor allem von Pop-Titan Dieter Bohlen (60) und dessen Schützling Menowin Fröhlich (26). Dieser wurde hinter Marashi zwar nur Zweiter der siebten Staffel, wird von Bohlen jedoch noch immer gepusht. Der Höhepunkt: Vergangene Staffel trat Fröhlich während der Show mit Marashis damaligen Siegertitel "Don't Believe" auf. "Es ist traurig, dass Menowin wieder da ansetzt, wo er vor vier Jahren aufgehört hat. Er hat offenbar keinen Anspruch an sich selbst, keinen Stolz", wird der Musiker zitiert.

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Auch bei der diesjährigen "DSDS"-Tour wird Marashi im Gegensatz zu Fröhlich demnach nicht auf der Bühne stehen. "Ich denke, dass Dieter Bohlen extrem viel Macht hat - zu viel", sagt der 33-Jährige. Sein Arm in dieser Branche sei sehr lang. Türen würden plötzlich auf oder zu gehen, deshalb die Einsicht: "Man ist immer der Verlierer, wenn man sich mit diesem Platzhirsch anlegt". Bohlen sei vielleicht kein schlechter Mensch, businessmäßig wolle er aber nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Auch deshalb würde er den Superstar-Titel gerne einem anderen überlassen. "Menowin kann ihn haben", meint der gebürtige Iraner deshalb und fügt an: "Ich bin gerne nur Zweitplazierter." Auch die Goldene Schallplatte, die er damals gewonnen hatte, würde er dann zurückgeben. "Ich habe einfach abgeschlossen mit DSDS", lautet Marashis Fazit. Das Format sei "nur noch albern". Er startet lieber solo durch. Am 29. August erscheint sein neues Album "Entfesselt und frei".

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