Fernsehen: Alter «Tatort» setzt sich durch - maue Europa-Wahl

Berlin - Die Wiederholung des ARD-«Tatort» aus Frankfurt hat es geschafft.

Alter «Tatort» setzt sich durch - maue Europa-Wahl Bild: dpa

Mit 5,99 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 19,0 Prozent) setzte sich der Krimi «Wer das Schweigen bricht» mit dem Ermittlerduo Mey (Nina Kunzendorf) und Steier (Joachim Król) am Sonntagabend ab 20.15 Uhr an die Spitze der Publikumsgunst. Noch etwas besser lag zuvor die 20-Uhr-Ausgabe der «Tagesschau», die 6,38 Millionen Menschen (23,5 Prozent) einschalteten.

Das ZDF-Melodram «Ein Sommer in Amsterdam» rangierte ab 20.15 Uhr mit 5,40 Millionen (17,2 Prozent) auf Platz zwei. In der Hauptrolle als Eizellen-Spenderin, die eine Reise in die Vergangenheit antritt, wirkte Ulrike Folkerts mit, die normalerweise sonntags in der ARD als «Tatort»-Kommissarin Lena Odenthal unterwegs ist.

Nur mäßiges Interesse fanden die Sendungen zur Europawahl in der ARD und im ZDF im Vorabendprogramm, die zusammen lediglich rund drei Millionen Zuschauer anlockten. Im «Ersten» verfolgten zwischen 17.40 und 18.50 Uhr 1,71 Millionen Zuschauer (9,8 Prozent) den Wahlausgang, im ZDF zwischen 17.45 und 19 Uhr 1,30 Millionen (8,5 Prozent).

Der ProSieben-Actionfilm «Mission: Impossible - Phantom Protokoll» kam auf 3,10 Millionen Zuschauer (10,7 Prozent), die Sat.1-Krimiserien «Navy CIS» und «The Mentalist» auf 2,30 Millionen (7,5 Prozent) und 2,15 Millionen (6,9 Prozent), die Vox-Reihe «Promi Shopping Queen» auf 1,50 Millionen (5,4 Prozent) und der RTL-II-Thriller «V wie Vendetta» auf 960 000 (3,2 Prozent).

Den Sieg des Mercedes-Piloten Nico Rosberg beim Großen Preis von Monaco sahen ab 14 Uhr bei RTL 4,21 Millionen Zuschauer (33,9 Prozent).

In der bisherigen Jahresbilanz liegt das ZDF mit 13,2 Prozent auf dem ersten Platz. Die ARD folgt mit 12,2 Prozent auf Platz zwei vor dem privaten Marktführer RTL mit 11,0 Prozent. Sat.1 kommt auf 8,1 Prozent, ProSieben auf 5,5 Prozent, Vox auf 5,2 Prozent, RTL II auf 3,9 Prozent sowie Kabel eins auf 3,8 Prozent und Super RTL auf 1,7 Prozent.

news.de/dpa

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