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Dora Heldt: Dora Heldt: "Diese Filmwelt ist überhaupt nichts für mich"

Gerade hat Dora Heldt mit "Jetzt mal unter uns...

Dora Heldt ist bekennender Fußball-Fan

Bild: imago stock&people/spot on news

Bestseller-Autorin Dora Heldt (52) hat mit "Jetzt mal unter uns..." eine Kolumnen-Sammlung veröffentlicht. Im Herbst erscheint ihr neuer Roman "Wind aus West mit starken Böen". Um was es in dem Buch geht, wann es Neues von Walter, Heinz und Christine gibt und wie sie die Fußball-WM zelebriert, erzählt sie im Interview mit spot on news.

"Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen" lief vor kurzem im Fernsehen. Schauen Sie sich die Verfilmungen Ihrer Bücher an?

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Dora Heldt: Ich schaue mir die Filme immer vorab an, habe aber damit so gut wie nichts zu tun. Da halte ich mich gepflegt raus, ein Drehbuch schreiben könnte ich auch gar nicht. Als der erste Film lief, war ich aber gerade auf Sylt und habe ihn mir mit Familie und Freunden angesehen, ansonsten mache ich das nicht.

Gefallen Ihnen die Filme?

Heldt: Da bin ich ziemlich schmerzfrei. Ich würde sicher einiges anders machen und die Fans merken auf den Lesungen schon an, dass sich die Filmfiguren von denen aus dem Buch unterscheiden. Das ist sicher auch diesem Sonntagabend-Termin geschuldet. Aber da halte ich mich raus, das ist eine völlig andere Geschichte.

Frank Schätzing war ja erst im "Tatort" zu sehen - wäre so ein Cameo-Auftritt auch was für Sie?

Heldt: Ich war in einem der Filme in einer Standesamt-Szene unter den Gästen und fand das unsäglich. Hinterher habe ich alle Komparsen bemitleidet. Für diese drei Minuten im Film habe ich ungefähr sechs Stunden gesessen. Das war so anstrengend - diese Filmwelt ist überhaupt nichts für mich.

Ihr nächster Roman "Wind aus West mit starken Böen" kommt im Oktober. Verraten Sie schon, um was es geht?

Heldt: Es geht um eine 48-jährige Frau, die beruflich nach Sylt muss. Auf der Insel ist sie aufgewachsen, hat ihre Besuche dann aber sehr eingeschränkt, weil es einige Erinnerungen gibt, die sie lieber verdrängt. Als sie schließlich wieder dort ist, trifft sie ihre allererste große Liebe. Das ist das Thema das Buches: Was passiert, wenn man nach 20 Jahren wieder auf sein altes Leben trifft?

Also erneut eine Sylt-Geschichte...

Heldt: Das ist reine Egozentrik. Ich schreibe an so einem Buch eineinhalb Jahre. Während ich schreibe, habe ich einen Film im Kopf und dann stelle ich mir vor, wo ich gerne wäre - und bei mir ist das immer Sylt im Mai.

Wann gibt es mehr von ihren beliebten Figuren Walter, Heinz und Christine ("Urlaub mit Papa", "Kein Wort zu Papa")? Haben Sie da schon Pläne?

Heldt: Noch nicht wirklich. Die Fans fragen tatsächlich immer danach, was ich seltsam finde: "Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt" hat sich viel besser verkauft als alle anderen Bücher, da tauchen sie auch nicht auf. Und es ist wirklich schwer, eine Familiengeschichte ewig weiterzuerzählen, man muss aufpassen, dass sich nichts wiederholt. Bei der "Frau trifft auf alte Liebe"-Geschichte funktioniert das weder mit den Rentnern, noch mit Christine, deren Biografie ganz anders angelegt ist. Ich muss erst wieder ein Thema finden, in das sie reingehören. Gerade fange ich an, das nächste Buch zu konzipieren, da könnten sie als Nebenfiguren auftauchen.

Sie haben gerade in "Jetzt mal unter uns..." eine Sammlung Ihrer Zeitschriften-Kolumnen veröffentlicht. Die Kurzgeschichten sind aus dem Alltag gegriffen, auch Ihre Romane drehen sich um ganz normale Menschen. Verspüren Sie manchmal Lust, etwas ganz anderes zu schreiben?

Heldt: Für Fantasy bin ich zu wenig kitschig im Kopf, da muss man sich etwas Märchenhaft-Kindliches bewahrt haben. Das fehlt mir komplett. Und eine Geschichte zu schreiben, mit einer 27-jährigen dreifachen alleinerziehenden Mutter auf Hawaii würde ich auch nicht hinkriegen. Ich könnte mich da nicht hineindenken: Ich bin weder 27, noch alleinerziehend, geschweige denn, dass ich jemals ein Kind hatte.

Die WM steht an. Schauen Sie Fußball?

Heldt: Ja, extrem und ernsthaft. Auch Bundesliga, ich steige nicht nur ein, wenn Public Viewing ist. Das liegt bei uns in der Familie, mein Vater ist seit 50 Jahren HSV-Fan und unter diesem Abstiegskampf jetzt hat er wirklich körperlich gelitten. Ich selbst fühle mich Werder Bremen verbunden. Dortmund spielt zwar den schönsten Fußball, aber jetzt sind schließlich alle gerade BVB-Fans, meine Mutter auch...

Wo und mit wem schauen Sie sich die WM an?

Heldt: Seit einigen Jahren schaue ich Fußball-Weltmeisterschaften in Hamburg zusammen mit vier Freunden. Das ist dann richtig durchorganisiert, wann es Essen gibt, wer dazukommen darf... Man darf auch nur Leute mitbringen, die Ahnung haben. Wir sind nämlich schon eine Gruppe aus Fachleuten. Wir haben sogar ein Floskel-Schwein, in das wir bei schlimmen Sprüchen 5 Euro werfen.

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