Roy Black: Das hat Costa Cordalis wirklich an sich machen lassen

Hat er oder hat er sich nicht unters Messer gelegt? In seiner Autobiografie spricht Schlagersänger Costa Cordalis jetzt Klartext.

Das Kortison war Schuld: So aufgequollen zeigte sich Costa Cordalis noch vor rund zwei Jahren

Bild: imago stock&people/spot on news

"Erst Arsch im Gesicht, jetzt Gesicht im Arsch" - Schlagersänger Costa Cordalis (70, "Anita") hat in seiner Karriere schon viele unschöne Schlagzeilen über sich ergehen lassen müssen. In seiner Autobiografie "Der Himmel muss warten" (Verlag Neue Osnabrücker Zeitung, Preis: 24,95 Euro) erzählt er nun seine Sicht der Dinge und spricht unter anderem über die Zeit nach seinem schmerzhaften Bandscheibenvorfall vor zwei Jahren, in der Medikamente sein Aussehen verändert hatten.

"Ich nehme Kortison, die Schmerzen sind weg. Ich gerate in einen Teufelskreis. Das Kortison wird zwei Jahre zu meinem ständigen Begleiter", zitiert die "Bild"-Zeitung vorab aus der Biografie des Sängers. "Ich nehme es ohne Rücksprache mit meinen Ärzten. Die Folgen sind nicht zu übersehen: Vollmondgesicht, Stiernacken und weitere Nebenwirkungen. Ich werde zu Costa-Michelin-Mann-Cordalis."

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Dass er sich je unters Messer gelegt habe, bestreitet der Schlagerstar: "Ich gebe stets zu, dass ich allenfalls Erfahrung mit Hyaluronsäure-Behandlungen habe - also Spritzen, um ein paar Fältchen und Krähenfüßchen im Gesicht wegzumachen. Nicht mehr und nicht weniger." Auch über seine ehemaligen Wegbegleiter schreibt Cordalis in seinem Buch. Demnach sei die 1991 verstorbene Schlagerlegende Roy Black ("Ganz in Weiß") "von seinem Manager wie eine Zitrone ausgepresst" worden. "Roy Black ist ein Selbstzerstörer, ein innerliches Wrack."

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Seine ehemaligen "Dschungelcamp"-Kollegen Werner Böhm und Daniel Küblböck hat er folgendermaßen in Erinnerung: "Bei Werner Böhm werden Viagra-Tabletten gefunden. Keine Ahnung, ob der Mann mit der legendären 'Polonäse Blankenese' das Dschungelcamp mit einem Sex-Camp verwechselt. Küblböck entwickelt sich zum Nervböck. Seine krächzende Stimme, seine Lautstärke - es macht einfach keinen Spaß mit ihm. Ständig beleidigt er aus irgendwelchen Gründen die Frauen."

Drei Jahre vor seinem Dschungelabenteuer war Cordalis finanziell am Ende. "Ich bekomme einen Strafbefehl wegen nicht versteuerter Gagen. Ich muss einen sechsstelligen Betrag zahlen", zitiert die "Bild"-Zeitung weiter aus seiner Biografie. "Doch damit nicht genug: In den folgenden Jahren summieren sich Steuerschulden von etwa zwei Millionen D-Mark - zum Teil resultierend aus der Beteiligung an Pleite-Unternehmen. Auch um das weitere Vermögen meiner nicht beteiligten Familie zu retten, leiste ich im Februar 2001 einen Offenbarungseid."

Auch über den Tod schreibt Cordalis in seinem Buch. Bei einem TV-Dreh an der Küste von Teneriffa kommt der Schlagerbarde knapp mit dem Leben davon. "Ich werde von einer Welle erfasst und mitgerissen. Ich pralle auf die messerscharfen Steine, unter Wasser, über Wasser - und schlucke reichlich Salzwasser. Es ist ein Kampf ums Überleben. Mitglieder des Teams können mich befreien. Resultat: Doppelter Beinbruch, lädierte Arme mit Sehnenrissen. Aber ich lebe - und schenke meinen Helfern ein Lachen!"

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