Michael Stipe: R.E.M. wollen Schätze aus dem Archiv bergen

Seit 2011 sind R.E.M. Geschichte - trotzdem könnte es von der Kultband bald "neues" Material geben: Die Musiker wollen in den Archiven graben und bislang ungehörte Aufnahmen veröffentlichen. Das hat nun Bassist Mike Mills den Fans versprochen.

Mike Mills (li.) und Michael Stipe bei einem R.E.M.-Konzert im Jahr 2008

Bild: ddp images/Newscom/UPI/spot on news

Mit Songs wie "Losing My Religion" oder "Man on the Moon" wurden R.E.M. in den 90ern zu gefeierten Weltstars. Seit Ende 2011 ist die Band Geschichte - und trotzdem dürfen die Fans nun auf "neues" Material aus der Feder von Sänger Michael Stipe und Co. hoffen: Bassist Mike Mills (55) hat jedenfalls in einem Interview versprochen, die Band werde nach und nach einen ganzen Schwung bislang unveröffentlichter Aufnahmen auf den Markt bringen.

"Wir haben eine Menge Zeug im Keller, einen guter Teil davon ist noch nie veröffentlicht worden", sagte Mills der Webseite "billboard.com". "Wir wollen alle etwas mit dem Kram machen. Wir wissen, dass wir da gute wirklich gute Sachen herumliegen haben", sagte er weiter. Welche Aufnahmen als nächste das Licht der Welt erblicken werden, sei allerdings noch nicht klar. Wichtig sei es, die Releases "so speziell wir möglich zu machen", nachdem man das Material so lange zurückgehalten habe.

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Laut Mills hat die Veröffentlichung der vergessenen Schätze auch einen ideellen Wert für die Band. "Das ist insofern nett, als dass es unsere Trennung nicht zu einem kalten, harten Schnitt werden lässt", betonte er. "Es ist wie 'nein, ich werde nicht mehr mit Peter, Bill und Michael aufnehmen, aber wir werden uns gemeinsam daran erinnern, wie viel Spaß wir hatten'." Eine erste Erinnerungsrunde wird sich die Band bereits am kommenden Freitag gönnen: Dann erscheint das Album "Unplugged 1991/2001" mit ebenfalls bislang unbekannten Aufnahmen von den Unplugged-Sessions beim Musiksender MTV.

Bei aller Nostalgie: Hoffnungen auf eine Reunion wollte Mills den R.E.M-Fans explizit nicht machen. "Alle von uns sind beschäftigt und haben eine gute Zeit", erklärte er. "So viel Spaß es auch war, auf eine bestimme Weise ist auch schön, nicht mehr im Hamsterrad festzustecken."

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