Gesellschaft: Phil.Cologne: Preis für US-Philosophin Benhabib

Köln - Köln steht diese Woche im Zeichen der Philosophie - zum zweiten Mal findet die Phil.Cologne statt. Von Montag bis Sonntag (bis 25. Mai) sind bei diesem «Festival des Denkens» 42 Veranstaltungen geplant.

Wie die bekanntere Lit.Cologne zur Literatur zeichnet sich die Phil.Cologne durch die ungewöhnliche Zusammenstellung von Gesprächsrunden aus. Vordenker wie Peter Sloterdijk, Bernard-Henri Lévy und Will Kymlicka sind ebenso dabei wie der ehemalige Kölner Zoodirektor Gunther Nogge, der über die Frage diskutieren wollte, ob Tiere Bürgerrechte haben sollen.

Zum Auftakt der Phil.Cologne wird der US-Philosophin Seyla Benhabib der Meister-Eckhart-Preis verliehen. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert. Benhabib erhält den Preis für ihre Studien zur Bedeutung sich wandelnder Identitäten unter den Vorzeichen von Globalisierung und Migration. Die 63 Jahre alte Benhabib arbeitet als Professorin an der Yale University in Connecticut.

Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi darf sich bei der Phil.Cologne über die Kraft der Kunst verbreiten. Mit der Friedensaktivistin Ruth Pfau sinniert die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) darüber, wofür es sich zu leben lohnt.

Phil.Cologne

news.de/dpa

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