Fernsehen: «Quizduell» bleibt auch am vierten Tag ein Kammerspiel

Berlin - Fernsehmoderator Jörg Pilawa (48) muss in seiner ARD-Vorabendsendung «Quizduell» weiter ohne Online-Kandidaten auskommen, hat seinen Humor aber noch nicht verloren.

«Quizduell» bleibt auch am vierten Tag ein Kammerspiel Bild: dpa

Pilawa trug am Donnerstagabend ein T-Shirt mit dem Angela-Merkel-Zitat «Das Internet ist für uns alle Neuland» als er zum vierten Mal die Show moderierte, die interaktiv geplant ist, aber wegen einer App-Panne weiterhin nicht interaktiv ist: «Schön, dass Sie immer noch dabei sind.»

In einem Filmchen vor der Show erstattete Pilawa beim Fernsehpolizisten Jan Fedder («Großstadtrevier») Vermisstenanzeige auf dem Revier: «Meine kleine App hab ich verloren.» Danach improvisierte er mit vier 21 und 22 Jahre alten Freundinnen aus dem Rheinland und dem Saalpublikum. Der 48-Jährige reagierte fröhlich auf ein Rollenangebot der ARD-Vorabendserie «Verbotene Liebe». Er könne bei ihnen zum Beispiel einen Leiche spielen. «Noch eine Woche ohne funktionierende App und ich bin es.»

Die ARD räumte am Donnerstag in einer Erklärung ein, dass Hacker-Attacken vermutlich nicht ausschlaggebend gewesen seien für das Dilemma. Die Einbindung zusätzlicher Funktionen könne zur Überlastung und damit zum Zusammenbruch der App geführt haben.

news.de/dpa

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