Literatur: Lessing-Preis für Hans-Ulrich Wehler

Wolfenbüttel - Der Lessing-Preis für Kritik geht dieses Jahr an den Historiker Hans-Ulrich Wehler.

Lessing-Preis für Hans-Ulrich Wehler Bild: Matthias Benirschke/dpa

Der 82-Jährige kam am Sonntag nach Wolfenbüttel, um den mit 20 000 Euro dotierten Preis in der Herzog-August-Bibliothek entgegenzunehmen, wie die Organisatoren angaben. Nach Ansicht der Jury stößt Wehler seit Jahren wichtige gesellschaftskritische Debatten in der Bundesrepublik an. Wie beim Namensgeber des Preises, Gotthold Ephraim Lessing, seien Wehlers Auffassungen dabei vorurteilsfrei und originell.

Wehler hatte von 1971 bis 1996 eine Geschichtsprofessur in Bielefeld inne. In seinem 2012 erschienen Buch «Die Neue Umverteilung» prangert er das wachsende Gefälle zwischen Arm und Reich an.

Der Lessing-Preis wird alle zwei Jahre von der Lessing-Akademie und der «Braunschweigischen Stiftung Nord/LB Öffentliche» vergeben. Zu bisherigen Preisträgern gehören der Theaterintendant Claus Peymann, der Philosoph Peter Sloterdijk sowie die Schriftstellerin Elfriede Jelinek.

Biographie Wehler

Lessing-Preis für Kritik

news.de/dpa

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