Thomas Gottschalk und seine Ehefrau Thea haben sich nach mehr als 40 Jahren getrennt. Das bestätigte Gottschalks Anwalt Christian Schertz am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

mehr »

Fernsehen: Kommissarin Lucas: Kettenreaktion

Berlin - Sie ist billig, sie zerstört das Gehirn und sie macht rasend schnell abhängig: Die synthetische Droge Crystal Meth breitet sich in Deutschland aus.

Kommissarin Lucas: Kettenreaktion Bild: dpa

Jetzt hat sie auch den Samstagabendkrimi erreicht. «Kommissarin Lucas» (Ulrike Kriener) ermittelt in der gleichnamigen ZDF-Serie am Sonnabend um 20.15 Uhr im Drogensumpf.

Die Episode «Kettenreaktion» beginnt zunächst mit einer Reihe von drastischen Geschehen im beschaulichen Regensburg, die auf den ersten Blick so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Der schrullige Bildhauer Max (Tilo Prückner) meißelt in seinem Atelier gerade an einer Drachenfigur, als ihm plötzlich die ganze Bude um die Ohren fliegt. In der Nachbargarage hat es eine schwere Explosion gegeben. Zeitgleich jagt ein bulliger Verfolger auf einem Feuerstuhl einen kleinen Jungen (Julian Olivi) durch den Wald. Und ein verzweifelter Mann (Peter Schneider) überfällt eine Bank in der Innenstadt.

Schnell wird klar: Alle Ereignisse haben irgendwo eine Verbindung. Als eine Leiche aus der verwüsteten Garage geborgen wird, findet man neben dem Toten ein komplettes Chemielabor. «Der hat Drogen gekocht. Das kann schnell hochgehen, wenn man nicht aufpasst», sagt der Ermittler. Doch der Mann starb nicht durch die Detonation, stellt der Gerichtsmediziner klar. Dann tauchen auch noch verkohlte Banknoten in den Trümmern auf. Kommissarin Lucas wird also im großen Team mit ihren Kollegen vom Raub- und Drogendezernat auf den Fall angesetzt. Die Drogenfahnder kennen Crystal Meth nur zu gut - Drogenkocher aus Tschechien überschwemmen den deutschen Markt, vor allem in Grenznähe. «Drüben herrscht Krieg», sagt der Drogenexperte mit Blick auf das Nachbarland. Auch viele Süchtige würden in dem Geschäft mitmischen.

Das Team stößt bei seiner Ermittlungsarbeit auf ein Familiendrama: Ein drogenabhängiger alleinerziehender Vater - die Mutter ist im Drogenentzug - hat offenbar aus Geldnot mehrere Banken überfallen. Der arbeitslose Mann war auf die dumme Idee gekommen, die Droge selbst herzustellen und in kleinen Mengen zu verkaufen, um Geld zu verdienen. Doch die Dealerei zerstörte die Familie. «Nur damit ich auch richtig verstehe: Wir suchen jetzt einen Mann, der Meth kocht, seinen Komplizen erschlägt, und ganz nebenbei noch ein paar Banken überfällt. Ist das wahrscheinlich?», sagt einer der Polizisten baff.

Natürlich nicht. Kommissarin Lucas geht auf Spurensuche. Und alles ist noch viel komplizierter. Währenddessen stößt Kriminalkommissarin Alex Eggert (Anna Brüggemann) auf einen Vermisstenfall und ermittelt auf eigene Faust, obwohl sie Urlaub hat. Sie findet heraus, dass der kleine Moritz - es ist der zwölfjährige Sohn des Bankräubers - spurlos verschwunden ist. Ein Zeuge hat seine blutverschmierte Tasche im Wald gefunden. Die Ermittlungen kreuzen sich, plötzlich stehen Alex Eggert und Kommissarin Ellen Lucas sich mit gezückter Pistole gegenüber. Und die Chefin ist stocksauer: «Ich dulde keine Alleingänge.» Eine heiße Spur führt ins tschechische Grenzgebiet. Kommissarin Lucas und ihr Team müssen immer tiefer in mafiöse Strukturen eintauchen, um schließlich den Mörder zu verhaften.

Kommissarin Lucas: Kettenreaktion

news.de/dpa

Empfehlungen für den news.de-Leser