Theater: Residenztheater-Intendant Kusej lässt Zukunft offen

München - Der Intendant des Münchner Residenztheaters, Martin Kusej, hat Gerüchten über einen Wechsel an das krisengeschüttelte Wiener Burgtheater eine Absage erteilt - zumindest vorerst.

Residenztheater-Intendant Kusej lässt Zukunft offen Bild: Andreas Gebert/dpa

«Ich kenne das Burgtheater enorm gut und wünsche ihm, dass es sich in Ruhe und Frieden und kreativ wiederfinden und den gigantischen Schuldenberg abbauen kann», sagte der Österreicher am Donnerstag in München. «Wenn der abgebaut ist, dann höre ich auch wieder hin, wenn jemand ruft.» Bislang habe es aber kein Angebot gegeben, sagte er.

Im Übrigen fühle er sich als «Resi»-Chef auch sehr wohl. «Wir haben hier richtig fett was geschafft. Wer auch immer ruft, muss sehr laut rufen.»

Kusej ist seit 2011 als Nachfolger von Dieter Dorn Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2016. So lange läuft auch der Vertrag der Interimsintendantin am Burgtheater, Karin Bergmann. Wie es danach weitergeht, das hielt Kusej bei der Spielzeit-Präsentation seines Theaters offen.

Residenztheater

news.de/dpa

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