Festspiele: George Lucas grüßt Kurzfilmtage in Oberhausen

Oberhausen - In Oberhausen haben die 60. Internationalen Kurzfilmtage begonnen. Seit Donnerstag und noch bis zum 6. Mai zeigt das älteste Kurzfilmfestival der Welt knapp 450 Filme.

George Lucas grüßt Kurzfilmtage in Oberhausen Bild: David Ebener/dpa

Zur Jubiläumseröffnung mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) schickten Filmemacher Videogrüße ins Ruhrgebiet - unter anderem Regisseure wie Andreas Dresen, Werner Herzog, Klaus Lemke und István Szabó. Der «Star Wars»-Erfinder George Lucas blickte in seinem Gruß zurück auf seine Erfahrungen in Oberhausen. Er hatte 1968 den Preis für den besten Experimentalfilm bekommen.

Die ersten Beiträge wurden am Freitag in den Kinos gezeigt. Insgesamt sind bis zum Ende des Festivals 134 Wettbewerbsfilme zu sehen, mehr als 300 weitere Beiträge laufen außer Konkurrenz. Vor allem bei den internationalen Filmen sind unter den Einsendungen viele mit politischer Botschaft dabei. So dokumentiert der Japaner Atushi Funahashi die Folgen der radioaktiven Verseuchung nach der Fukushima-Katastrophe. Der Animationsfilm «The Noise» von Pooya Razi hinterfragt enge Gesellschaftsnormen im Iran.

Der erste Preis soll am späten Samstagabend in der Kategorie Musikvideo (MuVi) vergeben werden. Unter den Nominierten befinden sich unter anderem die Regisseure für ein Video der Hamburger Punkband Die goldenen Zitronen. Die Gewinner in den Wettbewerben international, national, Nordrhein-Westfalen sowie Kinder und Jugend werden allesamt am Abschlusstag bekanntgegeben. Im vorigen Jahr kamen 18 000 Besucher zu den Kurzfilmtagen nach Oberhausen.

news.de/dpa

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