Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 09.02.2014, 10.00 Uhr

Fettes Brot in Concert: Die fetteste Party des Jahres

Seit über 22 Jahren sind sie aus dem deutschen HipHop nicht mehr wegzudenken: Fettes Brot. In diesem Jahr machen Sie noch einmal richtig Party und feiern mit ihren Fans auf großer Deutschlandtour. News.de war dabei.

Die drei Hamburger Jungs sind seit 1992 auf den deutschen Bühnen unterwegs und wissen, wie man die Massen anheizt. Bild: Angelika Warmuth/dpa

Lange Zeit war es still um die Hamburger Jungs von Fettes Brot. Doch Ende 2013 kehrten sie mit ihrem neuen Album «3 is ne Party» in die Charts zurück. Schon die Auskopplung «Echo» mauserte sich zum Radiohit.

Natürlich ließen es sich König Boris, Doktor Renz und Björn Beton nicht nehmen, ihren Fans auch live das Beste aus dem Album und aus den vergangenen Jahren zu präsentieren. Vom 27. Dezember 2013 bis 7. Februar 2014 tourten die drei durch deutsche Städte und hatten neben den Songs des neuen Albums auch altbekannte Hits im Gepäck.

Knapp 2000 Fans aus Leipzig und dem Umland ließen es sich nicht nehmen, der Einladung der HipHop-Band zu folgen. Als stimmigen Voract holten sich Fettes Brot den durch das Internet bekannt gewordenen MC Fitti mit ins Boot. Dieser heizte der Menge am Donnerstag im Leipziger Haus Auensee mit «Fitti mitm Bart», «Roflcopter» und «Penn in der Bahn» ordentlich ein.

Nach einer kurzen Verschnaufpause kamen die Jungs, okay, Männer - immerhin sind alle drei 40 Jahre alt beziehungsweise werden es in Kürze - auf die Bühne und legten einen Raketenstart hin. Sofort war die Menge am toben, springen und durchdrehen. Fettes Brot spielten aber nicht nur die neuen Albumlieder wie «Toten Manns Disco», «Crazy World» und «Kalte Füße». Gerade bei den alten Erfolgssongs wie «Bettina», «Nordisch by Nature» und «Schwule Mädchen» geriet die Menge in Ekstase. Das Haus Auensee glich einem Hexenkessel und brodelte in jeder Ecke!

Kaum zu glauben, aber über 90 Minuten waren die Hamburger auf der Bühne und gaben mehr als 100 Prozent. Es gibt nur wenige deutsche Künstler, die es schaffen, ihr Publikum durchweg zum Überkochen zu bringen. Selbst Konzertbesucher, die sich zuvor nicht für deutsche HipHop-Musik begeistern konnten, sind einhellig der Meinung, dass dies die fetteste Party des Jahres war!

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qus/koj/news.de

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