Fernsehen: ARD und Arte zeigen Dokudrama über Ersten Weltkrieg

Hamburg - Einhundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs zeigen «Das Erste» und Arte in diesem Frühjahr ein mehrteiliges Dokudrama über die Katastrophe.

«14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs» sei eine «starke deutsch-französische Koproduktion», sagte Lutz Marmor, Intendant des Norddeutschen Rundfunks (NDR), am Dienstag bei der Vorstellung der Reihe in Hamburg. Statt über Schuld zu sprechen oder den Krieg aus nationalen Perspektiven nachzuzeichnen, stünden die Lebensgeschichten und Gefühle der Menschen im Mittelpunkt, erklärte Marmor. Neben dem NDR und Arte waren SWR, WDR und ORF an dem sechs Millionen Euro teuren Projekt beteiligt.

Am Beispiel von 14 Menschen aus acht Nationen erzählt Regisseur Jan Peter szenisch die verschiedenen Schicksale des Ersten Weltkriegs. Grundlage dafür waren die Tagebücher und Briefe der Protagonisten, erklärte Drehbuchautor Yuri Winterberg. Dabei halten sich Dokumentarisches und Fiktionales die Waage: Zusätzlich zu den neu gedrehten Szenen griffen die Filmemacher auf Archiv-Material zurück.

Arte zeigt ab dem 29. April insgesamt acht Folgen von «14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs». In der ARD werden im Mai vier 45-minütige Folgen zu sehen sein. Das Dokudrama wird auch weltweit ausgestrahlt: «19 Sender sind dabei, darunter die BBC», sagte Marmor.

Arte

news.de/dpa

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