Von news.de-Redakteur - 21.08.2013, 10.45 Uhr

Pfui!: Die sexistischsten Musikvideos

Frauen als Huren, Frauen als Sexobjekte, Frauen zur Belustigung der Männerwelt: In vielen Musikvideos ist die Rolle des weiblichen Geschlechts klar definiert. Doch wo endet künstlerische Freiheit und wo beginnt der pure Sexismus? News.de stellt einige Extreme vor.

FOTOS: Inka Bause, Heidi Klum und Co. Die schönsten Körbchen im TV
zurück Weiter Dieses Dekolleté sorgte für reichlich Aufsehen im TV. Erkennen Sie, zum wem es gehört? (Foto) Foto: NDR/Frank Hempel Kamera

Eine Horde nackter oder leichtbekleideter Frauen rekelt sich lasziv um einen Mann. Sie lassen sich mit Wasser bespritzen, Champagner läuft über ihren Körper, sie strecken ihren Allerwertesten in die Kamera, zeigen grinsend ihre Rundungen und scheinen nur dazu da zu sein, dem Mann (im besten Fall noch als prolliger Zuhälter zu erkennen) Hochgenuss zu bereiten. Klar, Sex sells. Schon immer und immer noch. Ganz besonders jedoch in Musikvideos verschiedenster Stilrichtungen.

Diese Musikvideos erregten die Öffentlichkeit
Zu hart für's TV
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Oft gleichen die Clips einem mittelharten (Soft-)Porno. Aber: Wo hört der Spaß, die Genre-Überzeichnung, das Gimmick des Künstlers auf, und wo beginnt der pure Sexismus? Entscheiden Sie selbst.

Is Tropical: Die (animierte) Frau als reines Sexobjekt

Viel verbergen will das englische Electronic-Rock-Trio Is Tropical in seinem Video zu Dancing Anymore offensichtlich nicht. Zu bewundern gibt es die sexuellen Vorstellungen eines pubertierenden Teenagers, der sich während seiner Tätigkeit als Poolboy im Haus der attraktiven Auftraggeberin lieber mit sich selbst beschäftigt, als das Wasser zu reinigen. Das Resultat: Der Pool bleibt schmutzig, das Video wurde kurz nach seiner Veröffentlichung unter anderem bei YouTube gesperrt.

Major Lazer(feat. Bruno Mars, 2 Chainz, Tyga & Mystic): Einmal Arschparade, bitte

Witzig oder doch eher frauenverachtend? Im Clip zu Major Lazers Beat-Attacke Bubble Butt zählt nur eines und das auch nur in überdimensionaler Ausstattung. Denn wie der Titel schon verrät, dreht sich hier alles um die prallen Kehrseiten der Damen. Dazu wird tanzwilligen Frauen mit eher flacher Ausstattung per Po-Pumpe der Allerwerteste aufgeblasen. Damit lässt es sich doch gleich viel besser mit dem Booty shaken.

50 Cent: P.I.M.P.: Der Zuhälter ist im Haus

Man möchte fast sagen, 50 Cent's P.I.M.P. zählt zu den wahren Klassikern, wenn es darum geht, Frauen in einem Musikvideo so richtig zu erniedrigen. Nackte Frauen scharen sich in eindeutigen Posen um einen mit Goldketten behangen Bilderbuch-Zuhälter, der als weißer Unschuldsengel die Damen an den Mann bringt und sein eigenes Wohl dabei natürlich nicht vergisst. Die Frau als unterwürfige Dienerin und Lustobjekt - ein beliebtes Video-Motiv bei Rap-Künstlern. Hoffentlich ist es nur das Spiel mit den Vorurteilen ...

Make The Girl Dance: Zensiert ist manchmal nicht genug

Ist das Kunst oder einfach nur nackt? Die beiden Franzosen von Make The Girl Dance wollen einfach nur eines: Frauen sollen tanzen, am besten nackt und am besten wild. In ihrem Video zu Baby Baby Baby hüpfen drei völlig entkleidete Mädchen die Straße entlang. Der Sinn hinter der Aktion? Es gibt keinen! Außer: Aufmerksamkeit in Hülle und Fülle ...

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