The Wombats
«Unsere Band ist schizophren»

The Wombats sind der erfolgreichste aktuelle Musikexport aus Liverpool. Derzeit ist das Trio auf Tour durch die USA. Im Interview verrät Sänger Matthew Murphy die Pläne fürs dritte Album - und sein stinkendes Festival-Geheimnis.

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zurück Weiter Casper (Foto) Foto: FKP Scorpio/Malte Schmidt Kamera

Der Sommer war für die Wombats mal wieder von vielen Festival-Auftritten bestimmt. Seid ihr früher eigentlich auch selbst als ganz normale Besucher zu Festivals gegangen?

Matthew Murphy: Nein. Ich stehe nicht auf Camping. Ich hatte da eine schreckliche Erfahrung, als wir mit der Schule beim Camping waren. Hunde sind in unser Zelt gekommen und haben mich komplett vollgeschissen. Das war ziemlich beängstigend. Bei Festivals war ich dann erst, als ich schon in einer Band spielte. Als wir zum ersten Mal beim Glastonbury gespielt haben, hatten wir allerdings ein Zelt – und ich habe es nicht mehr wieder gefunden. Ich musste über das ganze Gelände laufen und die Namen der anderen rufen, bis sie mich endlich irgendwann gehört haben. Damals habe ich mir geschworen, dass ich nie wieder campen werde.

Trauerst du den alten Zeiten und den Anfangstagen der Wombats manchmal nach?

Murphy: Das waren wirklich spaßig Zeiten damals. Als wir noch selbst zu den Gigs gefahren sind und selbst das ganze Equipment aufgebaut haben. Zumindest in der Erinnerung kommt mir das alles sehr lustig vor – auch wenn ich es damals wahrscheinlich gehasst habe. Aber ich fand es toll, wie wir uns da durchkämpfen mussten.

Die Zeit in der Band vor dem Erscheinen eures Debütalbums war fast genauso lange wie die Zeit seitdem. Welche Phase hat dir besser gefallen?

Murphy: Am besten war die Zeit kurz bevor das erste Album rauskam. Wir hatten einen Plattenvertrag, ganz viele aufregende Dinge passierten. Das war eine fantastische Zeit in unserem Leben.

Danach scheint ihr aber nicht mehr so glücklich gewesen zu sein. Mein Eindruck ist, dass ihr euch nach dem Debütalbum A Guide To Love, Loss & Desperation ein bisschen missverstanden gefühlt habt. Kann man das so sehen?

Murphy: Wahrscheinlich schon.

War der Nachfolger This Modern Glitch, der ein Stückchen ernsthafter und erwachsener klingt, ein bewusster Versuch, dieses Image zu ändern?

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