Zweifelhafte Werbung Bar Refaeli betäubt und verschleppt

Was haben sich die Macher der MyCheck-App denn dabei gedacht? In einem Werbefilm für ihr Produkt wird Supermodel Bar Refaeli von einem irren Kellner betäubt und verschleppt. Geht das noch als lustig durch?

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Wer das lustig findet, hat einen eigenartigen Sinn für Humor. Supermodel Bar Refaeli hat diesen offenbar. Denn sie spielt die Hauptrolle in einem Werbefilm für die App der Firma MyCheck, an der Refaeli beteiligt ist. Soweit nichts Ungewöhnliches. Allerdings wirft der Inhalt des Werbeclips doch einige Fragen auf, die von den Verantwortlichen offenbar vorher nicht bedacht wurden.

Bar Refaeli wird, zumindest in einer ersten Version des Clips, den das Unternehmen bereits aus dem Verkehr gezogen hat, von einem verrückten Kellner betäubt und in den Keller seines Restaurants verschleppt. Der Kellner hat sich, so die Intention, augenscheinlich in das Model verliebt - und da sie seine Gefühle nicht teilt, vergiftet er ihr schließlich den Blumenkohl. Die betäubte Refaeli zerrt der Kellner in eine dunkle Absteige, wo bereits weitere gefesselte und geknebelte Frauen sitzen.

Bar Refaeli: Zweifelhafter Werbeauftritt
Video: youtube

Eigentlich will MyCheck in dem Film für bargeldloses Bezahlen mit deren App in Restaurants, an Tankstellen und in Hotels werben. Warum die Nutzer dieser App dann allerdings von einem bizarren Kellner, der dazu noch wie wild mit einem Messer herumfuchtelt, in eine Art Kerker verschleppt werden, bleibt unklar. Sind Nutzer der MyCheck-App mehr gefährdet als andere?

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Mittlerweile scheinen den Machern aber erhebliche Zweifel an ihrem Werk gekommen sein. Auf YouTube ist nur noch eine geänderte Version des Clips zu sehen. Und in einem Bericht von Welt online wird die Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Schlomit Kugler, mit den Worten zitiert: «Man habe unterhalten wollen, es sei nicht darum gegangen, die Gefühle von Menschen zu verletzen.» Ein mehr als fader Beigeschmack bleibt dabei dennoch zurück.

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Video: smash247

rut/kls/news.de

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