Top Gun machte ihn berühmt. Nun nahm sich der britische Regisseur Tony Scott in Los Angeles mit einem Sprung von der Brücke das Leben. Berichte, wonach Scott an einem inoperablen Hirntumor gelitten habe, wurden mittlerweile dementiert.
Regisseur Tony Scott ist tot. Der gebürtige Brite nahm sich nach US-Medienangaben am Sonntagmittag im Alter von 68 Jahren das Leben. Er sprang von einer Brücke im Hafen von Los Angeles. Scott war 1986 mit Top Gun der Durchbruch in Hollywood gelungen. In der Story um eine Eliteeinheit der US-Navy spielte Tom Cruise die Hauptrolle.
Über Scotts Motiv wurde zunächst nichts bekannt. Die Spekulationen, wonach er an einem inoperablen Hirntumor gelitten habe, wurden von der Familie des Regisseurs dementiert. Wie das US-Portal TMZ.com berichtet, habe Scotts dritte Ehefrau Donna Wilson den Ermittlern bestätigt, dass die Gerüchte um einen Hirntumor «absolut falsch» wären. Auch sonst sei er bei bester Gesundheit gewesen, berichtet TMZ.com mit Verweis auf die Aussagen von Donna Wilson.
Scotts Freunde und Kollegen reagierten am Montag geschockt auf die Nachricht von seinem Tod. Regisseur Ron Howard (A Beautiful Mind, The Da Vinci Code - Sakrileg, Illuminati) schrieb beim Internetdienst Twitter: «Nie wieder Tony-Scott-Filme. Ein tragischer Tag.»
Schauspieler Elijah Wood (Der Herr der Ringe) erklärte: «Schreckliche Nachrichten von Tony Scott. Ruhe in Frieden.» Schauspieler und Schriftsteller Stephen Fry nannte Scott einen «wunderbaren Filmemacher» und den «charmantesten, bescheidensten Mann». «Seine Filme haben meine Kindheit spaßiger sein lassen», twitterte der Sänger Justin Timberlake. Er sei sehr traurig geworden, als er die Nachricht gehört habe. «Scott war ein sehr lieber Mann mit einem enormen Talent», schrieb die Schauspielerin Mena Suvari.
rut/news.de/dpa
Die letzte Adresse ist immer der Friedhof.
Kommentar melden