Fernsehen Tomorrow, When The War Began

Tomorrow, When The War Began (Foto)
Tomorrow, When The War Began Bild: dpa

Berlin - Sieben Jugendliche fahren für ein paar Tage zum Zelten in die Wildnis Australiens. Nachts am Lagerfeuer hören sie das Geräusch von Militärjets hoch über ihnen.

Als die Teenager nach Hause zurückkehren, sind ihre Eltern verschwunden. Australien befindet sich im Krieg, eine fremde, äußerst brutal vorgehende Macht hat das Land besetzt. Für die vier Mädchen und drei Jungs beginnt ein gnadenloser Kampf ums Überleben. Das australische Actiondrama «Tomorrow, When The War Began» läuft am Sonntag um 22.05 Uhr zum ersten Mal im deutschen Fernsehen bei ProSieben.

Der temporeiche, eindeutig für eine jugendliche Zielgruppe konzipierte, nur mäßig gewalttätige Film basiert auf dem ersten Teil des siebenteiligen Zyklus «Tomorrow» des australischen Bestsellerautors John Marsden. Fans der «Tribute von Panem»-Bücher und Verfilmungen dürften trotz einiger Klischees Gefallen an diesem mit einigen spektakulären Verfolgungsjagden gespickten Actiondrama aus «Down Under» finden.

Kinderland ist abgebrannt für Ellie («Neighbours»-Star Caitlin Stasey) und ihre beste Freundin Corrie (Rachel Hurd-Wood, «Das Parfum»). Neben den beiden Hauptfiguren wird ein ganzes Spektrum von Charakteren aus allen gesellschaftlichen Schichten abgedeckt. Es gibt Homer, den lustigen Draufgänger mit griechischem Migrationshintergrund, den großmäuligen Schönling Kevin, der sich zunächst als Feigling entpuppt, und Lee, den ernsthaften, fleißigen Sohn fernöstlichen Einwanderer. Dazu kommt die verwöhnte Luxus-Tochter Fiona, die aber eigentlich sehr einsam ist und zuletzt noch die bibelfeste Robyn, die keinem Menschen etwas zu Leide tun kann. Und ein Kiffer gesellt sich später auch noch zu der Truppe.

Geschickt verknüpft das Drehbuch die Actionelemente mit einer Coming-Of-Age-Geschichte. Die sieben behüteten Wohlstands-Teenager werden über Nacht erwachsen. Jetzt kämpfen sie nicht mehr gegen die Akne, sondern einen gnadenlosen Gegner, müssen für sich und andere Verantwortung übernehmen und verwandeln sich schließlich in eine schlagkräftige Kampftruppe, die es schafft, eine für den Feind strategisch wichtige Brücke in die Luft zu sprengen. Nach 90 Minuten ist der Krieg längst noch nicht gewonnen, vieles bleibt offen. Aber dies ist kein Zufall, zwei Fortsetzungen sind bereits in Planung.

news.de/dpa

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