Musik Biograf: Mick Jagger stellte Angelina Jolie nach

New York - Mick Jagger soll jahrelang Angelina Jolie nachgestellt haben. Einer neuen Biografie des «Rolling Stones»-Sängers zufolge hatte Jagger die damals 22-Jährige bei den Dreharbeiten für das «Stones»-Video «Anybody Seen My Baby?» gesehen, in dem sie eine Stripperin mit blonder Perücke spielte.

Biograf: Mick Jagger stellte Angelina Jolie nach (Foto)
Biograf: Mick Jagger stellte Angelina Jolie nach Bild: dpa

Jagger, obwohl nur vier Jahre jünger als Jolies Vater, habe die junge Schauspielerin sofort umworben - kräftig unterstützt von Jolies Mutter Marcheline Bertrand. Doch trotz ständiger Anrufe und 5000 Dollar teurer Diamant-Ohrringe habe Jolie ihm einen Korb gegeben.

«Sie macht mir ein bisschen Angst. Ich mag das», habe Jagger gesagt, behauptet der Autor Christopher Andersen in dem Buch «Mick - Das wilde Leben und das verrückte Genie Jagger», das am Dienstag in den USA erscheint. Jolie sei damals in der wildesten Phase ihres Lebens gewesen - mit Piercings und Tätowierungen, Drogen und Alkohol und Affären trotz ihrer Ehe mit dem Schauspieler Jonny Lee Miller («Trainspotting»). Ständig habe Jagger bei Jolie Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, doch sie habe sich zu keinem Rendezvous bereiterklärt. Ihre Mutter habe die Beziehung gewünscht, weil sie gehofft habe, Jagger könne ihr etwas über den Umgang mit Ruhm beibringen.

Andersen schreibt auch, dass Jagger einer künftigen First Lady verfallen war: Carla Bruni, die spätere Frau von Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy (2007-2012). Er habe sie 1990 als Geliebte seines Kollegen Eric Clapton kennengelernt. Die 23-Jährige habe alles gehabt, was ihn reize: betörende Schönheit, Jugend, eigenes Geld und, am wichtigsten, einen Rockstar als Freund. Clapton habe seinem Freund gesagt: «Bitte, Mick, nicht dieses Mal. Ich glaube, ich bin verliebt.» Aber nur Tage später hätten beide eine Affäre angefangen. Clapton sei am Boden zerstört gewesen, zitiert ihn Andersen.

Andersen in den «New York Daily News»

news.de/dpa

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