Fernsehen Spider-Man 2

Spider-Man 2 (Foto)
Spider-Man 2 Bild: dpa

Hamburg - Spider-Man 3 erobert zur Zeit als «The Amazing Spider-Man» die Leinwände, bereists 2004 lief der zweite Teil der Saga, den ProSieben am Freitag um 20.15 Uhr zeigt.

Während der erste Film eine Art Prolog war und über weiteStrecken erst erzählte, wie der unscheinbare Junge Peter Parker zu Spider-Man wurde, ist der Spinnenmann im zweiten Teil schon ein gestandener Superheld - und bekommt in dem Menschen-Monster Doc Ock mit seinen vier mächtigen Greifarmen einen ebenbürtigen Gegner.

Der von Tobey Maguire gespielte Spider-Man ist ein Held, doch glücklich ist Peter Parker durch seine vielen guten Taten nicht geworden. Das Doppelleben, das ihm kaum Zeit für Schlaf lässt, zermürbt ihn, er vernachlässigt sein Studium, er verliert einen Job nach dem anderen und kann nicht einmal die Miete für sein schäbiges Zimmer zahlen. Aber vor allem lässt ihn der Gedanke an seine große Liebe Mary Jane Parker (Kirsten Dunst) nicht los, die er verstoßen hat, um sie zu schützen: Er weiß, dass Spider-Mans Freundin das erste Ziel eines jeden seiner Gegner sein wird.

Regisseur Sam Raimi gelang im zweiten Anlauf wieder eine stilsichere Mischung aus Action und Gefühl. Die Liebesgeschichte von Peter und Mary Jane, Parkers Gewissensbisse wegen des mitverschuldeten Todes seines Onkels, das Leiden seines besten Freundes Harry Osborn, der Spider-Man die Schuld für den Tod seines Vaters gibt, ohne zu wissen, dass dieser der heimtückische Grüne Goblin war - all diese Erzählstränge aus dem ersten Film nehmen wieder genauso viel Platz ein wie reine Action.

news.de/dpa

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