Kino Teddybär Ted beliebter als halbnackte Männer

New York - Er ist mollig, hat schlechte Eigenschaften, ist überall beharrt - und dennoch beliebter als der halbnackte Matthew McConaughey. Teddybär «Ted» hat Nordamerikas Kinos im Sturm erobert.

Teddybär Ted beliebter als halbnackte Männer (Foto)
Teddybär Ted beliebter als halbnackte Männer Bild: dpa

An seinem Startwochenende spielte der erste Realfilm von «Family Guy»- und «American Dad»-Erfinder Seth MacFarlane nach Angaben des «Hollywood Reporters» satte 54,1 Millionen Dollar (43,3 Millionen Euro) ein.

Der gleichzeitig gestartete Film «Magic Mike», in dem sich McConaughey und Channing Tatum (fast) ausziehen, kam nur auf 39,2 Millionen Dollar. Der Disney/Pixar-Film «Merida - Legende der Highlands» wurde auf Platz 3 verdrängt, hält sich mit 34 Millionen aber noch wacker.

In «Ted» geht es um einen jungen Mann, der schon als Kind einen niedlichen Teddy hatte. Mit ihm, gespielt von Mark Wahlberg, reift allerdings auch das Stofftier - wobei reifen nicht bedeutet, dass er sich immer reif benimmt. Der Tausendsassa MacFarlane warb für seinen Film mit einem Bild von Mann und Teddy - beide am Pissoir einer Kneipe mit einem Bier in der Hand.

In Kneipen spielt auch «Magic Mike», allerdings in Kneipen für Frauen. Die Bedienung besteht deshalb nur aus Männern, deren Dienstkleidung nicht gerade winterlich ist. Die Rolle als Halbnackter ist für Tatum nicht ganz neu. Er hat wirklich als Stripper gearbeitet, bevor der Erfolg in Hollywood kam.

Nach «Merida» kommt auf dem vierten Platz «Madea», der dritte von vier Neueinsteigern. Der in Deutschland kaum populäre Tyler Perry spielt dabei wieder einmal die übergewichtige ältere Frau Madea. Die soll diesmal die Familie eines Finanzbetrügers im Rahmen des Zeugenschutzprogramms beherbergen. Den Amerikanern war die Geschichte am ersten Wochenende 26,4 Millionen Dollar wert.

«Madagascar 3» schafft es in der vierten Woche mit 11,8 Millionen Dollar noch auf Platz fünf, danach kommt mit nur sechs Millionen «Abraham Lincoln - Vampirjäger». Erst vier Ränge dahinter, mit Platz zehn gerade noch in der Top Ten, kommt der vierte Neueinsteiger: «Zeit zu leben» enttäuschte mit lausigen 4,3 Millionen Dollar. Das Drama mit Elizabeth Banks, Michelle Pfeiffer und Chris Pine kommt im Oktober in die deutschen Kinos.

«Hollywood Reporter»

news.de/dpa

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