Film Groteskes Gesellschaftspanorama: «Alpen»

Groteskes Gesellschaftspanorama: «Alpen» (Foto)
Groteskes Gesellschaftspanorama: «Alpen» Bild: dpa

Berlin - In Form einer skurrilen Ballade entwirft der griechische Spielfilm «Alpen» ein groteskes Gesellschaftspanorama: Eine kleine Gruppe junger Menschen dient sich Trauernden als Helfer zur Bewältigung des Schmerzes an.

Dazu schlüpfen die Jung-Unternehmer in die Rollen der Verstorbenen. Feste Regeln dabei sind, dass es keine emotionalen Bindungen oder gar intime körperliche Kontakte zwischen den Beteiligten gibt. Doch die Regeln werden gebrochen, und es kommt zu einem Chaos. Für die originelle Spiegelung einer Gesellschaft, die durch Regelverletzungen ins Aus gerät, gab es im Vorjahr beim Internationalen Filmfestival Venedig den Preis für das beste Drehbuch.

(Alpen, Griechenland 2011, 93 Min., FSK ab 12, von Yorgos Lanthimos, mit Aggeliki Papoulia, Ariane Labed, Aris Servetalis)

Alpen

news.de/dpa

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