Museen Kasper König zieht Bilanz: «Ein Wunsch bleibt immer übrig»

Köln - Kasper König gilt als einer der einflussreichsten Ausstellungsmacher der deutschen Nachkriegsgeschichte. Mit einer sehr persönlichen Auswahl von Werken verabschiedet sich der 68-Jährige nun als Direktor des Museums Ludwig in Köln.

Kasper König zieht Bilanz: «Ein Wunsch bleibt immer übrig» (Foto)
Kasper König zieht Bilanz: «Ein Wunsch bleibt immer übrig» Bild: dpa

In der Ausstellung «Ein Wunsch bleibt immer übrig» zeigt er vom 2. Juni bis zum 4. November 80 von insgesamt etwa 2000 Arbeiten, die das Museum in seiner zwölfjährigen Ägide dazugewonnen hat.

Vertreten sind unter anderem Werke von Hans-Peter Feldmann, Isa Genzken und Rosemarie Trockel. Die Ausstellung schließt den Kreis zu einer der ersten Schauen Königs am Museum Ludwig, die 2001 den Titel «Museum unserer Wünsche» hatte. «Die Vorstellung, dass alle Wünsche in Erfüllung gingen, wäre ja ein Alptraum», sagte König der Nachrichtenagentur dpa.

König sieht das Museum in guter Verfassung. Seine Position sei in den vergangenen zwölf Jahren auch nicht durch den Aufstieg Berlins zur wichtigsten deutschen Kunstmetropole geschwächt worden: «Man darf nicht vergessen: Über ein Drittel unserer Besucher kommt aus Holland, Belgien und Nordfrankreich», sagte König. «Insofern sind wir ziemlich gut aufgestellt. Und wir haben natürlich diesen unglaublichen Vorteil, unmittelbar im Schatten des Doms neben dem Hauptbahnhof zu sein.»

Website der Ausstellung

news.de/dpa

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Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Thierry Geoffroy
  • Kommentar 1
  • 28.10.2012 23:48

http://www.youtube.com/watch?v=dWxbUY4dWK4 to Mr Kasper König during Frieze debate London oct 2012 . www.emergencyrooms.org

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