Musik Händel-Festspiele im Zeichen der Religionen

Halle - Die Händel-Festspiele 2012 in Halle feiern das Schaffen des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759) mit drei Uraufführungen sowie drei Erstaufführungen.

Händel-Festspiele im Zeichen der Religionen (Foto)
Händel-Festspiele im Zeichen der Religionen Bild: dpa

Mit dem Händel-Preis 2012 ehrt die Stadt die Pianistin und Echo-Klassik-Preisträgerin Ragna Schirmer.

«Für Sachsen-Anhalt als wichtigstes Land der Reformation steht in diesem Jahr das Thema "Händel und die Konfessionen" auf dem Programm», sagte der Intendant Clemens Birnbaum am Donnerstag zum Auftakt des Musikfestivals. Mehr als 100 Veranstaltungen gibt es bis zum 10. Juni in Halle und Umgebung. Gut 1000 Künstler aus dem In- und Ausland treten auf. Zu erleben sind auf Barockmusik spezialisierte Solisten, Orchester und Ensembles.

Auf dem Programm stehen drei Opern, sechs Oratorien, zahlreiche Konzerte sowie Auftritte von mehreren Echo-Klassik-Preisträgern, darunter dem französischen Countertenor Philippe Jaroussky. Die Kosten für die Festspiele bezifferte Birnbaum auf rund 1,5 Millionen Euro. Den Angaben zufolge besuchten 2011 rund 40 000 Menschen die Festspiele in der Geburtsstadt des Komponisten.

Auch bei den diesjährigen Festspielen gehöre Händels berühmtes Oratorium «Messiah», das in der Marktkirche gespielt wird, zu den Höhepunkten des Programms. Ferner werde dem Publikum das Oratorium «La Resurrezione» (Die Auferstehung), das Händel für den Ostersonntag 1708 in Rom komponierte, geboten.

Programm Händel-Festspiele 2012

news.de/dpa

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