Kunst Saracenos «Wolkenstadt» thront auf New Met Museum

New York - Zwischen New Yorks Wolkenkratzern auf Wolken schweben - die Kunst von Tomás Saraceno macht das möglich. Die Installation «Cloud City» («Wolkenstadt») des aus Argentinien stammenden Künstlers ist bis zum 9.

Saracenos «Wolkenstadt» thront auf New Met Museum (Foto)
Saracenos «Wolkenstadt» thront auf New Met Museum Bild: dpa

November auf dem Dach des Metropolitan Museum zu sehen.

16 blasenähnliche aufeinander getürmte Stahlmodule thronen wie riesige Seifenblasen auf dem Dachgarten - vom Central Park aus bereits weithin sichtbar. Es ist Saracenos erste große Ausstellung in den USA.

Saracenos Kunst lädt nicht nur zur Betrachtung ein: Die Besucher können das Gebilde auch «erleben» und über transparente Treppen ins Innere der Wolkenpracht klettern. «Man kann darin herumlaufen und sieht durch die Spiegel auf den Kopf gestellte Teile der Stadt», sagte Anne Strauss, Kuratorin der Sonderausstellung.

Saraceno lässt oben und unten bewusst verschmelzen. «Central Park ist ein fliegender Garten, eingebettet in einen Wolkenhaufen, die sich spiegelnden Gebäude und der Himmel liegen einem zu Füßen. Die Schwerkraft scheint sich neu zu orientieren», erklärte der Künstler in einer Mitteilung zur Ausstellung. Bis Anfang November soll die Installation nach Schätzungen des Museums gut eine halbe Million Besucher anziehen.

Im vergangenen Jahr hatte Saraceno unter dem Titel «Cloud Cities» («Wolkenstädte») in Berlin seine Vision einer künftigen Lebenswelt gezeigt. In der historischen Halle des Museums Hamburger Bahnhof waren zwei Dutzend seiner Installationen zu sehen - luftige Kugeln wie riesige Seifenblasen, gehalten von Spinnennetzen aus schwarzem Seil.

Metropolitan Museum

news.de/dpa

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