Literatur Gottfried Keller als Maler

Gottfried Keller als Maler (Foto)
Gottfried Keller als Maler Bild: dpa

Lübeck - Eine weitgehend unbekannte Seite des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller (1819-1890) gibt es im Lübecker Günter-Grass-Haus zu entdecken.

Gezeigt wird erstmals in Deutschland eine Ausstellung über den Maler Gottfried Keller mit Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen aus der Zentralbibliothek Zürich. Keller wollte eigentlich Landschaftsmaler werden, fand aber keine Käufer für seine Bilder.

So verlegte er sich ab 1843 aufs Schreiben. Damit erlangte er den künstlerischen Erfolg, der ihm als Maler versagt geblieben war. Seine Novellen und vor allem sein Roman «Der grüne Heinrich», in dem er sein Scheitern als Maler verarbeitet hat, gehören heute zu den Klassikern der Weltliteratur. Die Ausstellung «Idyllenjäger - Gottfried Keller als Maler» ist vom 27. April bis zum 31. August im Günter-Grass-Haus zu sehen.

Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat seine ursprünglich geplante Teilnahme an der Ausstellungseröffnung aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. An seiner Stelle wird nach Angaben der Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck Moritz Rinke aus Werken Kellers lesen.

Keller-Ausstellung

news.de/dpa

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