Medien:Fernsehen «DSDS»-Finale 2012: Deutschland gegen Schweiz

«DSDS»-Finale 2012: Deutschland gegen Schweiz (Foto)
«DSDS»-Finale 2012: Deutschland gegen Schweiz Bild: dpa

Köln - Bei der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) stehen am kommenden Samstag der deutsche Schüler Daniele Negroni (16) und der Schweizer Maurer-Lehrling Luca Hänni (17) im Finale.

Der Krankenpfleger Jesse Ritch (20), der ebenfalls aus der Schweiz kommt, musste den Wettbewerb am Samstagabend trotz starker Stimme verlassen. Der Sieger bekommt neben einem Plattenvertrag auch 500 000 Euro.

Durchschnittlich 4,65 Millionen Zuschauer (15,5 Prozent Marktanteil) verfolgten das «DSDS»-Halbfinale. Bei den von Privatsendern besonders begehrten werberelevanten 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei 23,4 Prozent (2,63 Millionen Menschen).

Die aktuelle neunte «DSDS»-Staffel hat mit diesen Quoten jedoch ein recht schwaches Zuschauerecho. Die achte Staffel im Vorjahr schalteten noch durchschnittlich 6,38 Millionen Menschen ein. Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Show damals im Schnitt noch 32,4 Prozent Marktanteil. Damit war die achte Staffel nach der ersten und siebten die erfolgreichste in der «DSDS»-Geschichte.

Daniele aus Regensburg trug die Lieder «Beggin'» (von Madcon), «Wherever You Will Go» (The Calling) und «Drive By» (Train) vor. Luca aus Uetendorf bei Bern konnte mit den Songs «Das Beste» (Silbermond), «Ma Chérie» (DJ Antoine) sowie «The Man Who Can't Be Moved» (The Script) vor allem bei jüngeren Fans im Studio punkten. Der «Bravo»-taugliche Maurer-Azubi gilt schon lange als Favorit.

Favorit der Jury war dagegen Jesse: Er sang «Unbelievable» von Craig David, «Die erste Träne» (Bisou) und «Every Breath You Take» (The Police). «Jesse hat am besten gesungen», sagte Chefjuror Dieter Bohlen. Natalie Horler meinte: «Ich bin das erste Mal sprachlos. Das hat mich umgehauen. Wenn hier einer verdient hat zu gewinnen, dann du!» Doch das Publikum wählte ihn mit seinen Anrufen dennoch raus.

Dieter Bohlen bescheinigte aber auch Daniele Negroni mit seiner kratzig-dunklen Stimme gute Gewinn-Chancen: «Deine Stimme klingt so teerig wie die des Marlboro-Mannes. Aber: Ich glaube, du schaffst es bis zum Ende.»

Ein spezielles Musikmotto gab es an diesem Abend in der Kölner Halle Coloneum nicht. Zwischen den mit Lasereffekten und Pyrotechnik aufwendig inszenierten Auftritten des Halbfinal-Trios zeigte der Sender Bilder von Heimatausflügen der Kandidaten.

Die Entscheidung fiel erneut direkt im Anschluss an die Auftritte, weil die minderjährigen Finalisten später am Abend nicht mehr auf einer Bühne stehen dürfen.

Auf die beiden «DSDS»-Finalisten wartet jetzt eine harte Woche. Am Sonntag sollten die Kandidaten im Plattenstudio von Dieter Bohlen in Tötensen bei Hamburg den Gewinnersong aufnehmen.

Das Finale steigt am kommenden Samstag (28.4.) ab 20.15 Uhr bei RTL. Im vergangenen Jahr hatte der inzwischen 19-jährige Pietro Lombardi aus Karlsruhe die Castingshow gewonnen.

DSDS

news.de/dpa

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