Doodle zum Frauentag Google ganz im Zeichen der Frau

Ein Google Doodle zum Frauentag (Foto)
Google gratuliert zum Frauentag mit einem Doodle. Bild: news.de(screenshot)

Ein Google Doodle zum Frauentag: Der US-Riese Google lässt sich nicht lumpen und gratuliert zum Internationalen Weltfrauentag mit einem speziellen Doodle. Auch Politiker wie Gregor Gysi und die Bild-Zeitung ließen sich etwas Besonderes einfallen.

Google steht heute ganz im Zeichen der Frau. Der Suchmaschinengigant gratuliert mit einem knallbunten Doodle zum Internationalen Weltfrauentag, der sich zum insgesamt 101. Mal jährt. Der Anfangsbuchstabe «G» auf der Google-Startseite wird während des ganzen Tages als Venuszeichen dargestellt, das zweite «o» als Blume. Aber nicht nur Google hat sich mit seinem Doodle für den Frauentag etwas Besonderes ausgedacht.

Gregor Gysi gibt den Kindergärtner

Bei der Linken werden heute nur weibliche Bundestagsabgeordnete im Plenum sitzen. Die männlichen Fraktionsmitglieder absolvieren anlässlich des Weltfrauentages 2012 Praktika in «sogenannten Frauenberufen», wie die Initiatorin und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Yvonne Ploetz, erklärte.

Fröhlich und einfallsreich
Die Google Doodles
Google Doodle für Robert Moog (Foto) Zur Fotostrecke

Fraktionschef Gregor Gysi gibt für einen Tag den Kindergärtner, Parteichef Klaus Ernst unterstützt eine Essensausgabe. «Mit dieser Aktion möchte Die Linke die Leistungen, die Frauen täglich für die Gesellschaft erbringen, umfassend würdigen», so Ploetz.

Bild-Zeitung gibt allen Frauen frei

Die Redaktion der Bild-Zeitung macht es dagegen andersrum. Sie gibt am Weltfrauentag allen weiblichen Mitarbeiterinnen frei. Im Ganzen seien dies mehr als 300 Frauen. Damit werden Bild und Bild.de heute erstmals ausschließlich von Männern realisiert. Zum Frauentag 2006 hatten damals ausschließlich Frauen in der Zentralredaktion die Verantwortung übernommen.

«Es geht uns bei diesem Experiment um die Frage, wie sich Bild verändert, wenn von einem Tag auf den anderen die Kreativität und die Professionalität von Frauen fehlt», sagte Marion Horn, stellvertretende Chefredakteurin. «Und natürlich sind wir auch neugierig, wie kreativ ‹unsere› Männer mit dieser Situation umgehen und wie viel Panik ausbricht, wenn ein wichtiger Teil der Belegschaft nicht da ist.»

phs/zij/news.de

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