So., 27.05.12

Whitney Houston 12.02.2012 Ertrank die Sängerin in der Badewanne?

Whitney Houston in der Badewanne ertrunken? (Foto)
Wie starb Whitney Houston? Gerichtsmediziner bestätigen, dass die Souldiva in der Badewanne gefunden wurde. Bild: dpa

Rätselraten um die Todesursache von Whitney Houston: Gerichtsmediziner bestätigen, dass die Souldiva in der Badewanne gefunden wurde. Ihre trauernde Tochter Bobbi Kristina musste unterdessen schon zweimal ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach dem plötzlichen Tod von Whitney Houston wird heftig über die Todesursache spekuliert. Gerichtsmediziner gehen nach einer Obduktion derzeit nicht von einem Verbrechen aus. Die Familie der 48-jährigen Sängerin sorgt sich derweil um Houstons Tochter Bobby Kristina. Laut Medienberichten wurde die 18-Jährige nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter schon zweimal im Krankenhaus behandelt. Ex-Mann Bobby Brown sagt seine Konzerttour ab, um nach Los Angeles zu reisen. Bei der Grammyverleihung am Sonntagabend gedachte die Musikbranche der Soul-Diva, die am Samstag leblos in der Badewanne ihres Hotelzimmers gefunden worden war.

Nach der Obduktion am Sonntag schlossen die Ermittler einen kriminellen Hintergrund aus. Die Leiche zeige keine sichtbaren Zeichen von Verletzungen, zitierten US-Medien einen Gerichtsmediziner. Mit weiteren Informationen hielten sich die Ermittler zurück und verwiesen auf ein toxikologisches Gutachten. Bis zu den Testergebnissen kann es aber mehrere Wochen oder gar Monate dauern. Nach Michael Jacksons Tod im Juni 2009 waren fast drei Monate vergangen, bis eine Todesursache mitgeteilt wurde.

Angeblich Medikamente im Hotelzimmer

Das Promiportal TMZ.com berichtete unter Berufung auf Kreise bereits gestern, dass Houston womöglich in der Badewanne ertrunken sei. In ihrem Zimmer seien zunächst keine illegalen Drogen, aber verschreibungspflichtige Medikamente gefunden worden. Es habe keine Hinweise darauf gegeben, dass Houston in ihrem Zimmer Alkohol konsumiert habe, hieß es. Zudem will das Portal erfahren haben, dass in der Suite rezeptpflichtige Medikamente gefunden wurden, darunter auch ein Präparat gegen Depressionen. Offizielle Bestätigungen dafür gab es nicht.

Allerdings soll Houston in der Nacht zuvor heftig mit Freunden gefeiert haben. Laut der Hotelangestellten soll die Gruppe geraume Zeit an der Hotelbar verbracht haben, sie hätten getrunken und sehr laut gefeiert.

Tod der Popdiva
Ist Whitney Houston ertrunken?
Video: zij/news.de/dapd

Houston war einen Tag vor der Grammy-Verleihung am Sonntagabend in einem Hotelzimmer in Beverly Hills tot aufgefunden worden. Am Samstag um 15.43 Uhr (Ortszeit) alarmierten Hotelangestellte die Polizei. Wenige Minuten nach Eingang des Notrufs, um 15.55 Uhr, wurde die Sängerin für tot erklärt. Houston starb im Alter von 48 Jahren in ihrem Zimmer im vierten Stock des Hotels Beverly Hilton. Dort fand wenige Stunden später die jährliche Gala am Vorabend der Grammy-Verleihung statt, zu der auch Houston erwartet wurde.

Houstons Tochter in Klinik

Houstons Ex-Mann Bobby Brown traf am Sonntag in Los Angeles ein. Er wolle vor allem seiner Tochter beistehen, zitierte die US-Zeitschrift Extra den 43-Jährigen. «Offensichtlich hat der Tod ihrer Mutter sie sehr mitgenommen. Aber wie auch immer; wir werden diese Tragödie als eine Familie überstehen.» Er bat um Privatsphäre für sich und seine Familie.

Brown bestätigte auch, dass «Bobbi Kris» im Krankenhaus gewesen sei. «Sie wurde wieder entlassen und ist gerade bei ihrer Familie, einschließlich ihrer Geschwister.» Die 18-Jährige ist das einzige Kind Houstons, Brown hat aber noch vier Kinder aus anderen Beziehungen. Wie Medien berichteten war «Bobbi Kris» am Morgen nach dem Tod der Mutter mit der Diagnose «Stress und Erschöpfung» ins Krankenhaus gebracht worden. Später wurde sie wieder in das Hospital gefahren, weil sie «hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten» gewesen sei.

wam/iwe/boi/news.de/dapd/dpa
Leserkommentare (6) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Helga Herzog
  • Kommentar 6
  • 13.02.2012 15:21
 

Auch starke Frauen weinen heimlich. Ich war selbst am Ende meiner Kräfte und kann sehr gut nachfühlen, wie es ist. Aber ich nahm weder Alkohol, geschweige Drogen oder Medikamente. Solche Dinge nehmen die letzte Kraft und helfen keineswegs. Allerdings kostet es enorm viel Energie, einen starken Glauben und vertrauensvolle Menschen. Es ist schade um diese junge Frau mit der begnadeten Stimme . Sie hätte sicher, mit Hilfe von guten Menschen, gerettet werden können. Leider wollen die meisten Leute sich im Schatten solcher bekannten und beliebten Künstler sonnen. Aber das sind keine Freunde !

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  • Steffen Graf
  • Kommentar 5
  • 13.02.2012 14:50
 

"Nach der Obduktion am Sonntag schlossen die Ermittler einen kriminellen Hintergrund aus. Die Leiche zeige keine sichtbaren Zeichen von Verletzungen, zitierten US-Medien einen Gerichtsmediziner." - war bei Bartschel-Fall auch so, obwohl mittlerweile die ganze Welt weiß, daß es der israelischer Geheimdienst MOSSAD war, der Bartschel damals umgebracht hat. MOSSAD hat eine Vorliebe für Badewanen, vermutlich weil die sich selbst so wenig waschen. Die Frage ist, warum sie sterben mußte und warum der Mossad und in diesem Fall die CAI dahinter stecken.

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  • Petra Hindersmann
  • Kommentar 4
  • 13.02.2012 14:46
 

Als Herr Rau beerdigt wurde, trauerte ich um meinen Vater , der am 26.1. also 2 Wochen vorher beerdigt wurde. Es half, den Schmerz herauszulassen.

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  • Gabi
  • Kommentar 3
  • 13.02.2012 14:39
 

Diese Frage mit ja zu beantworten, denke ich, steht niemandem zu... Fakt ist, dass Sie eine Menge durch gemacht hat uund wer an Depressionen leidet, hat ein verdammt schweres Los gezogen! Noch schlimmer ist es, wenn man dann noch so berühmt ist wie Whitney, eine Diva von der immer 100% verlangt wird... die Frage nach der Menschlichkeit bleibt gerade im Buisseness auf der Strecke! Sie wollte ihren Kummer wohl stillen und hat die Tabletten genommen, in der Hoffnung, es gehe ihr besser... vll geplant... wer weiss das schon??

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  • rhonda1410
  • Kommentar 2
  • 13.02.2012 12:34
 

@ Monika : Das stimmt, und das ist genau meine Meinung. Ich liebe Whitney Houstons Musik und den Film "Bodyguard", der gestern spät abends in der ARD lief. Sie hatte doch alles : eine Wahnsinns-Begabung, eine Jahrhundertstimme, Schönheit. Ein Jammer, dass sie so enden musste. Ein Trost : nun wird sie wohl bald als unsterbliche Ikone und Legende gelten ...

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  • monika
  • Kommentar 1
  • 13.02.2012 11:55
 

Ich finde die Musik einfach wunderbar auch die Frau Whitney Houston.Vieleicht sollte man mal hinterfragen wer sie kaputt gemacht hat denn von alleine ist sie nicht auf Drogen und Alkohol gekommen.Bobby Brown war ihr untergang. Das ist meine Meinung. Whitney Houston war eine sehr einsame und kranke Frau. Es tut mir sehr leid daß sie so enden mußte.

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