Film Angelina Jolie spricht lieber nur über ihren Film

Angelina Jolie spricht gern über ihren Film, lässt Privates aber völlig außen vor. Nach der ersten Berlinale-Vorführungen ihres Regie-Debüts «In the Land of Blood and Honey» für die Medienvertreter stellte sich die 36-Jährige am Samstag den Fragen der Journalisten aus aller Welt.

Angelina Jolie spricht lieber nur über ihren Film (Foto)
Angelina Jolie spricht lieber nur über ihren Film Bild: dpa

Berlin (dpa) - Angelina Jolie spricht gern über ihren Film, lässt Privates aber völlig außen vor. Nach der ersten Berlinale-Vorführungen ihres Regie-Debüts «In the Land of Blood and Honey» für die Medienvertreter stellte sich die 36-Jährige am Samstag den Fragen der Journalisten aus aller Welt.

Während der völlig überfüllten Pressekonferenz machte sie allerdings sehr deutlich, dass sie nicht über ihr Privatleben sprechen möchte.

Der Hollywoodstar wurde von vielen Schauspielern, allen voran den beiden Hauptdarstellern Zana Marjanovic und Goran Kostic, begleitet. Sie spielen ein Paar, dessen Liebe im Bosnienkrieg keine Chance auf Erfüllung hat. Für Drehbuchautorin und Regisseurin Angelina Jolie ist das ein universelle Geschichte. Interpretationen gab sie keine. Dazu sagte sie: «Jeder wird den Film aufgrund seines kulturellen Hintergrunds für sich interpretieren.»

Zu ihrem Motiv, diesen Film zu drehen, sagte Jolie: «Je mehr wir lernen, umso mehr wissen wir, dass wir nichts wissen. In diesem Fall fühlte ich, ich muss etwas sagen, weil es mir so wichtig ist. Und ich bin dankbar, dass ich mit diesem Film zu Ihnen über etwas sprechen kann, was mir wirklich wichtig ist.»

Jolie zog Parallelen von der Handlung des Films zu ihrem eigenen Leben: «Im Film wird ein Kind ermordet. Das ist der größte Alptraum, den ich mir als Mutter nur vorstellen kann.» Sie ergänzte: «Ich war 17, als dieser Krieg ausbrach, und ich wusste fast nichts über ihn. Heute empfinde ich es als eine Verantwortung, mich und andere über diesen Krieg zu informieren, der während meiner Lebenszeit stattfand.»

Nach ihrer Zukunft befragt, sagte sie: «Es ist schwer, etwas zu finden. Ich habe zwei Jahre nichts als Schauspielerin gemacht, als nächstes kommt ein Kinderfilm. Den drehe ich für meine Kinder. Mal sehen, wie es weiter geht.»

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news.de/dpa

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