Von Sebastian Engel
Nena springt in den Jungbrunnen, The BossHoss bewähren sich als Party-Coaches und eine 19-jährige Berlinerin hat jetzt richtig Stress. Während Ivy Quainoo die erste Staffel von The Voice of Germany als Siegerin beendet denken die Sender bereits an die zweite.
Hätte es bei The Voice of Germany einen Preis für die agilste Jurorin gegeben, er hätte Nena gebührt. Die 51-Jährige tanzt, jubelt, wippt und schunkelt bei jedem Kandidaten mit vollem Körpereinsatz vor ihrem überdimensionierten Stuhl. «Ein großer Spaß, diese Show», beschreibt sie in der Sat.1-Live-Sendung einmal ihren persönlichen Jungbrunnen. Beim gemeinsamen Lied mit ihrem Schützling Kim Sanders erreicht ihr Bewegungsdrang einen Höhepunkt - und damit stellt sie ihre lockenmähnige Sangespartnerin glatt in den Schatten. Doch an diesem Bärendienst allein hat es nicht gelegen, dass vor der hoch gehandelten 43-Jährigen die Berlinerin Ivy Quainoo am Freitagabend das Studio in Adlershof als Siegerin verlässt.
Die 19-Jährige überzeugt nach kleineren Startschwierigkeiten auf ganzer Linie. Gerät der Auftritt mit ihren Coaches von den Großstadtcowboys BossHoss noch etwas holprig, so nimmt sie mit ihrer einem James-Bond-Soundtrack entsprungenen Single «Do You like What I See» an Fahrt auf. Höhepunkt ist aber ihr Lied mit der großartigen Britin Florence von Florence and the Machine, neben der sie ohne Probleme bestehen kann.
Nena verschlägt es die Sprache
Das Duett «ist eine Erfahrung, die ich niemals vergessen werde», sagt die 19-jährige Quainoo Moderator Stefan Gödde im Anschluss bescheiden und mit tränengetränkter Stimme ins Mikrofon. Da ist auch Nena zum ersten Mal an diesem Abend sprachlos.
Ihre Kandidatin Kim landet letztlich auf Platz zwei, knapp vor den beiden verbliebenen Männern der Sendung: dem 21-jährigen Michael Schulte, der von Reamonn-Sänger Rea Garvey unterstützt wurde, und dem zwei Jahre älteren Xavier-Naidoo-Schützling Max Giesinger. Abstimmen konnten die Zuschauer per Telefon und Internet. Die bis zum Finale ermittelten Download-Zahlen der Finalisten-Singles zählten dabei doppelt.
Nach dem Stress ist vor dem Stress
Videodreh, Album und Interview-Marathon: Für Ivy Quainoo geht der Popstar-Stress nun erst richtig los. «Es gibt einen engen Zeitplan. Das Album muss raus», betonen ihre Coaches eine Stunde nach der Sendung. Doch die 19-Jährige verdrängt dies erst einmal. Sie will nur noch zweierlei: Mit der Familie feiern und dann ausschlafen. Doch auch damit könnte es schwierig werden: «Wir können auch beim Feiern ganz gut coachen», sagen BossHoss unisono.
In Feierlaune dürften auch die Senderverantwortlichen von ProSieben und Sat.1 sein. Mehr als vier Millionen Zuschauer schalteten die von beiden Sendern im Wechsel übertragenen Sendungen im Durchschnitt ein. In der werbemarktrelevanten Zielgruppe von 14 bis 49 Jahren erreichte die Show einen Anteil von mehr als 24 Prozent.
Das Finale verfolgten 4,01 Millionen Zuschauer vor dem Fernseher. Die Live-Sendung erreichte damit einen Marktanteil von 12,9 Prozent. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 2,64 Millionen Zuschauer und ein Marktanteil von 22,2 Prozent verzeichnet.
Für den Herbst planen die Sender bereits eine zweite Staffel.
wam/news.de/dapd
ja ja ja ja ja dieses Mädchen habe ich gehört als sie das erste mal auf der Bühne stand und was ich da hörte war eine Siimme aus GOLD ich bin kein Musikexperte aber ich liebe GUTE MUSIK und wen sie von gute Musikerstimmen vorgetragen werden dann ist das ganze wie SEX! DER Sieg war vom ersten Ton an schon klar IVY!!!!!!!!!!! GANZ VIEL GLÜCK und ERFOLG FÜR DIE ZUKUMPFT ICH LIBE DEINE STIMME DEIN FAN
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