Der Deutsche Drehbuchpreis 2012 geht an Stefan Kolditz für sein bisher unverfilmtes Drehbuch «Es war einmal».
Berlin (dpa) - Der Deutsche Drehbuchpreis 2012 geht an Stefan Kolditz für sein bisher unverfilmtes Drehbuch «Es war einmal».
Das teilte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Freitagabend während der Berlinale mit. Die Lola für das beste Drehbuch ist mit 10 000 Euro verbunden, außerdem ist Förderhilfe von bis zu 20 000 Euro möglich.
Neu ist, dass die nationale Auszeichnung für Autoren bereits bei den drei Nominierungen dotiert ist. So erhalten Heike Libnow für «Sanella» und Heide Schwochow für ihr Drehbuch «Lagerfeuer» nach dem gleichnamigen Roman von Julia Franck jeweils eine Nominierungsprämie von 5000 Euro. Im Fall von Kolditz wird die Prämie auf das Preisgeld angerechnet.
«Wir können in Deutschland mit Stolz auf eine lange Tradition des filmischen Erzählens zurückblicken», erklärte Neumann. Damit das so bleibe, wolle er die Drehbuchautoren unterstützen, die mit ihren Ideen entscheidende Impulse für qualitativ hochwertige Filme lieferten.
news.de/dpa