Von news.de-Redakteur Konrad Rüdiger
Das «N» in DSDS steht für das Niveau der Recall-Darbietungen. Jury-Bundespräsident Dieter Bohlen wulfft erst die Kandidaten an und wird dann zum dickköpfigen Fünfjährigen. Wegen blamabler Textpatzer macht er kurzen Prozess und ändert die Spielregeln.
Stuttgart, minus 7 Grad Celsius. Während Deutschland bibbert, traut sich RTL fast hämisch, alle drei bis vier Abende den DSDS-Recall von den Malediven zu senden. Bei schlappen 35 Grad Höchsttemperatur wurde im vergangenen Herbst auf der Pazifikinsel geprobt, gesungen und gepöbelt. Auch in der gestrigen Ausgabe konnte man beim Zuschauen neidisch werden. Nicht auf die Kandidaten, die sich dem gewohnt direkten Urteil der Dieter-Bohlen-plus-zwei-Jury stellen mussten, eher auf das unterschwellige Urlaubs- und Südseegefühl, das die sonnendurchtränkten Bilder transportierten.
Doch die Hitze ist offenbar nicht allen Beteiligten bekommen. Während die Jury ihre Sonnenbrillen in Berlin-Mitte-Hipster-Größe zur Schau stellte, legten sich dunkle Wolken über die Darbietungen einiger Sangesteams. So versagte das Jungs-Quartett Fabian, Dennis, Robin und Ole auf ganzer Linie. Lediglich Dennis durfte sich einige wärmende Worte abholen, die übrigen drei Jungs wurden von DSDS-Mufti Dieter Bohlen kräftig lang gemacht.
Drei Mädels versagen in knappen Outfits
Ein typischer Privatfernsehmoment war dann doch noch in der grausigen Darbietung enthalten: Kandidat Ole gab an, an Multipler Sklerose zu leiden. Er habe deswegen nicht an den Proben für den Auftritt am Sandstrand teilnehmen können und zog sich komplett aus der Gruppe zurück. Eine Gelegenheit für die Inszenierung von Jury-Sidekick Bruce Darnell, der wohl in einer nachträglich aufgenommenen Szene vermutet, dass Oles Versagen persönliche Gründe gehabt haben könnte.
Ganz ohne schwerwiegende Krankheiten sangen sich auch die Badenixen Ursula, Isabelle und Luisa ganz nah an ihr persönliches Waterloo. Drei monströse Textpatzer und zwei Totalabbrüche der Lady-Gaga-Nummer führten zu einem fuchsteufelswilden Dieter Bohlen. «Ihr müsst auf den Punkt abliefern, das ist so in diesem Geschäft», lamentierte er fast verzweifelt und guckte wirklich, wirklich böse. Soweit man das zumindest hinter seiner zwei Quadratmeter großen Sonnenbrille erahnen konnte.
Dieter Bohlen hält wenig von den DSDS-Regeln
Da Bohlen allerdings gar nicht so schnell so viele Kandidaten rauswerfen konnte, wie er eigentlich wollte, gab er dem Trio ganz unverhofft noch einen Strohhalm mit, der jedoch nicht zum Cocktail trinken missbraucht werden sollte. Die drei dürfen einfach am nächsten Tag nochmal ran. Das erinnert ein wenig an einen Fünfjährigen beim Spielen mit Erwachsenen: Die Regeln werden so gedreht, dass er gewinnt.
Die ersten drei Heimflieger wurden zuvor standesgemäß beim Fahnenappell auf der Yacht rausgeekelt. Ganz ohne Sentimentalitäten erwischte es Celine, Betty und Nikolas, die zurück in den Flieger nach Deutschland steigen mussten. Doch sie hätten das Niveau sicher nicht gesenkt, denn der darauf komplette zweite Recall-Tag wird wegen der horriblen Leistungen einfach nicht gewertet und noch einmal wiederholt. Da war er wieder, der spielende Fünfjährige.
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cvd/news.de
chrihanal???? riecht es hier ein wenig nach Neid???? Kann es sein das du damit nicht klar kommst, das dicke oder nicht hetero Leute Erfolg haben???? Auch ein Herr Bohlen verdient selbst für nichts tun, bestimmt mehr als du im Jahr verdienst. Also wäre es nett wenn man beim wesentlichen bleibt, oder? Denn solange es Menschen gibt die sich DSDS ansehen, solange wird RTL es ausstrahlen.
jetzt antwortenKommentar meldenKann mich nur wundern. Unsere Fernsehanstalten halten Leuten die Stange, die es nicht wert sind gezeigt zu werden. Dazu gehöhren: Bohlen, Dirk Bach, eine Frau von Sinnen, Cindy aus Marzahn. Gott sei Dank sind mir die Namen entfallen, die noch dazu gehören. Schade, dass über die GEZ diese Leute nicht aus den Fernsehern verbannt werden können. Den Quotenschaltern würde ich den Schalter wegnehmen. Sie sind nicht besser als die genannten Leute - nämlich blöd!
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