Gerhard Richter wuchs in Nazi-Deutschland auf, erhielt seine erste Ausbildung in der DDR und floh 1961 in die Bundesrepublik. Seit fast 30 Jahren lebt er in Köln.
Köln (dpa) - Gerhard Richter wuchs in Nazi-Deutschland auf, erhielt seine erste Ausbildung in der DDR und floh 1961 in die Bundesrepublik. Seit fast 30 Jahren lebt er in Köln.
1932: Geboren am 9. Februar in Dresden als Sohn eines Lehrers und einer Buchhändlerin
1948: Ausbildung zum Bühnenmaler in Zittau
1951: Zulassung zum Studium an der Hochschule für bildende Künste Dresden
1956: Diplomabschluss mit einer Wandmalerei im Deutschen Hygienemuseum, Dresden
1957: Erste Heirat mit Marianne «Ema» Eufinger (Scheidung 1982)
1959: Besuch der documenta in Kassel
1961: Flucht in den Westen. Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1962: Wechsel in die Klasse des einflussreichen Kunstprofessors Karl Otto Götz. Freundschaft mit Sigmar Polke
1964: Erste Ausstellungen in München und Düsseldorf
1966: Geburt der Tochter Babette (Betty)
1967: Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1970: Reise mit seinem Malerfreund Blinky Palermo nach New York
1971: Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
1972: Richter vertritt die Bundesrepublik auf der Biennale in Venedig
1982: Zweite Heirat mit der Bildhauerin Isa Gensken (Scheidung 1993)
1983: Umzug nach Köln
1994: Beendigung der Lehrtätigkeit in Düsseldorf
1995: Dritte Heirat mit der Malerin Sabine Moritz, mit der er heute drei Kinder hat
1997: Goldener Löwe der Biennale Venedig. Praemium Imperiale, Tokio
2002: Retrospektive im Museum of Modern Art, New York
2005: Gründung des Gerhard-Richter-Archivs in Dresden
2007: Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Köln. Einweihung des von Richter gestalteten Fensters im Kölner Dom
2011: Retrospektive an der Tate Modern, London
news.de/dpa