So., 27.05.12

Rudi Assauer 07.02.2012 Der öffentliche Kampf sollte nicht umsonst sein

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news.de-Redakteur Konrad Rüdiger. Bild: news.de

Von news.de-Redakteur Konrad Rüdiger

Rudi Assauer kämpft auf vielen Kanälen gegen Alzheimer. Seine Prominenz könnte auch anderen Erkrankten zugutekommen. Dazu müsste nun aber ein selbstloses Bekenntnis des prominenten Patienten folgen.

Rudi Assauer hat jedes Recht, mit seiner Alzheimer-Erkrankung so öffentlich oder nicht öffentlich umzugehen, wie er das möchte. Es steht dem ehemaligen Macho-Manager frei, ein ZDF-Team ein Jahr lang in sein Privatleben zu bitten, zeitgleich ein Buch schreiben zu lassen und kurz nach dem Bekenntnis, Alzheimer zu haben, die volle Boulevardbreitseite mitzunehmen.

Doch es bleibt ein schaler Beigeschmack, einer, den man von Gabi Köster kennt, die ihren Schlaganfall ebenfalls schlagzeilenträchtig zu Markte trug. Oder einer, der Monica Lierhaus und ihre ehrenwerten, aber Würde aufs Spiel setzenden Comebackversuche nach einer schweren Hirnblutung umgibt. So lange ungeklärt ist, was Rudi Assauer und seine Einflüsterer mit den so generierten Einnahmen machen, steht der Vorwurf im Raum, dass man die Exklusivität ohne tieferen Sinn vermarktet.

Nein, mit Alzheimer ist nicht zu spaßen. Es ist eine einschneidende Krankheit, die das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen oft in dramatischer Weise beeinträchtigt. Das höchst öffentliche Auftreten des ehemaligen Machos könnte nun sogar dazu beitragen, die Krankheit und ihre Bekämpfung stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft zu rücken. Dass Assauers Buch direkt auf Platz 1 der Beststellerliste landete, ist ein erstes Indiz dafür, dass der öffentliche Kampf von Rudi Assauer zumindest in Sachen Aufmerksamkeit nicht umsonst sein wird.

Doch damit konkret etwas in Bewegung kommt, sind weitere Schritte nötig. Die Erlöse aus der Zurschaustellung der Krankenakte Assauers könnten beispielsweise direkt in die Alzheimer-Forschung gehen. Damit wäre vor allen den rund 700.000 Deutschen, die unter dieser Krankheit leiden, nach Kräften geholfen. Und das kann nur im Sinne Assauers sein, der die Qualen der Demenz als ehemaliger Hans Dampf in allen Gassen als unmenschlich empfinden dürfte.

cvd/news.de
Leserkommentare (9) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Autumnus
  • Kommentar 9
  • 09.02.2012 13:02
 

Wenn man bedenkt, dass man in den Gehirnen von Alzheimerkranken; Aluminiumspuren fand, welch wir mit den Nachkriegstöpfen und den Fastfoodessschalen kräftig aufnamen, bleibt nur noch der Gedanke an das viele Amalgam, was man uns seit über 100 Jahren schon in die empfindlichsten Teile unseres Körpers implantierte. Die "Vererbung" des Volksverdumungsgiftes Hg + Ag geschah über über Plazenta, Muttermilch + Krematorien. Die größte Abstrusität, ist die Vermutung, dass Handystrahlung gut gegen Alzheimer sei, wobei ich eher das Gegenteil vermute. So macht unsere heimliche "Regierung", kräftig Kasse.

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  • Autumnus
  • Kommentar 8
  • 09.02.2012 12:47
 Antwort auf Kommentar 6

Gut, dass es noch Andersdenkende gibt. Vielen Dank für die Links, die der allgemeinen Bewusstseinserweiterung sehr dienlich sind. Aus Platzgründen gebe ich im nächsten Beitrag, den aus einem anderen Forumssteil wieder:

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  • August
  • Kommentar 7
  • 09.02.2012 12:23
 Antwort auf Kommentar 5

Ihr Gedankengang ist schon sehr gut. Daraus folgernd, dürfte die Pharmaindustrie besonders gerne gegen die von ihr selbst gezüchteten Viren "kämpfen" was für sie zu einem wunderbaren Geschäf wird. Man nennt so etwas auch Selbstläufer. ;-)))

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  • Bruno K. Hess
  • Kommentar 6
  • 08.02.2012 18:35
 

Gegen Alzheimer und andere Demenzleiden hilft COCONUTOIL (NON HYDROGENATED) also Kokosnussöl das NICHT hydriert sein MUSS. Bitte schauen Sie sich die Informationen an die ich Ihnen mit den beiden "Links" mitgebe. Ich hoffe es hilft Ihnen. Beste Grüsse aus Mexiko Bruno K. Hess bruno.hess@hamburg.de http://www.cbn.com/media/player/index.aspx?s=/mp4/LJO190v1_WS http://www.coconutoil.com/coconut-oil-alzheimers.htm

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  • Paul Herchenbach
  • Kommentar 5
  • 08.02.2012 17:23
 

Es ist doch wohl ein Witz zu glauben,die Pharma-Industrie stecke Geld in die Alzheimerforschung.Es lässt sich doch so sehr viel Geld damit verdienen.Und wenn,dann nur um noch mehr Geld zu verdienen.Genau so wie mit Krebs.Seit mehr als 50 Jahren lässt sich mit der Chemo-Therapie sehr viel Geld verdienen !!!Ich bin mir fast sicher das es andere Mittel bereits gibt,aber die Rezeptur liegt im Tresor der Pharmariesen

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  • Dennis
  • Kommentar 4
  • 08.02.2012 15:40
 

Ich konnte Rudi Assauer noch nie leiden, vielleicht wegen seinem Macho-Gehabe. Schade, dass er nun durch seine Art, die Alzheimer-Krankheit durch die "bild" so in die Öffentlichkeit zu bringen, meine Haltung zu ihm vollends zerstört hat. Ich fand schon im vorigen Jahr diesen Rummel um Gabi Köster mehr als fragwürdig. Wieso sind Prominente so mediengeil?

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  • PEDRO
  • Kommentar 3
  • 08.02.2012 13:04
 

Gerne diskutieren wir über Alzheimer oder Demenz, wenn alle Fakten, die zu dieser Erkankung führen, auf dem Tisch liegen. Kreuzfeld-Jacob ist einer dieser Fakte. Weshalb hört man nicths mehr von der Rinderseuche?? Ist sie überstanden oder ist Alzheimer das Resultat und die Fortsetzung, weil man so schön an neuen Erkrankungen verdienen kann. Wesahlb wird in Insiderkreisen über diese Thematik unter vorgehaltener Hand diskutiert?? Vielleicht, weil man dann die Fleischindustrie einstampfen kann?? Oder die Pharmalobby eventuell Angst davor hat, eine sprudelnde Geldquelle zu verlieren??

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  • Knoppka
  • Kommentar 2
  • 08.02.2012 09:03
 

Ja Konrad Rüdiger, so sollte es sein!

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  • Heinz-W. Geisenberger
  • Kommentar 1
  • 08.02.2012 00:46
 

Bravo Herr Rüdiger! Ich stimme Ihrem Artikel voll zu. Heinz-W. Geisenberger, Duisburg

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