Literatur Genauer Beobachter: Charles Dickens' bekannteste Romane

Der britische Journalist und Schriftsteller Charles Dickens (1812-1870) hat 15 Romane veröffentlicht und war schon zu Lebzeiten berühmt. In vielen Werken prangert er soziale Missstände an. Seine Bücher zeichnen sich durch genaue Beobachtungsgabe, glaubhafte Charaktere, geschliffene Sprache und Witz aus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen:

Genauer Beobachter: Charles Dickens' bekannteste Romane (Foto)
Genauer Beobachter: Charles Dickens' bekannteste Romane Bild: dpa

Berlin (dpa) - Der britische Journalist und Schriftsteller Charles Dickens (1812-1870) hat 15 Romane veröffentlicht und war schon zu Lebzeiten berühmt. In vielen Werken prangert er soziale Missstände an. Seine Bücher zeichnen sich durch genaue Beobachtungsgabe, glaubhafte Charaktere, geschliffene Sprache und Witz aus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen:

OLIVER TWIST (1837-1839): Der Roman erzählt die Geschichte des Waisenkindes Oliver, das erst nach Jahren körperlicher und seelischer Misshandlung Güte und Barmherzigkeit erfährt. Mit der Schilderung von Kinderarbeit, Kriminalität und Ungerechtigkeit zeigt Dickens die Brutalität einer Gesellschaft gegenüber Armen und Schwachen.

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE (A Christmas Carol, 1843): Die Erzählung handelt vom herzlosen Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, der sich am Heiligen Abend durch Geistererscheinungen zu einem gütigen Menschen wandelt. Die Aufmerksamkeit lenkt der Autor auf die Not der Armen.

DAVID COPPERFIELD (1849-50): Der Bildungsroman gilt als Dickens' versteckte Autobiografie. Wie der Autor arbeitet sich David trotz Demütigungen in Kindheit und Jugend vom Anwaltsgehilfen zum Reporter und schließlich zum erfolgreichen Schriftsteller hoch.

GROSSE ERWARTUNGEN (Great Expectations, 1860-61): Das Buch ist für Kritiker Dickens' reifster Roman und thematisiert ähnlich wie «David Copperfield» das entbehrungsreiche Leben der englischen Unterschicht im 19. Jahrhundert. Zusammengehalten wird die Erzählung durch die Erlebnisse des armen Waisenjungen Pip, der durch eine Erbschaft erst zum Snob wird und später geläutert zu seinen Wurzeln zurückfindet.

Charles-Dickens-Gesellschaft

news.de/dpa

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (0) Jetzt Artikel kommentieren
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig