Fernsehen Monsters vs. Aliens

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Monsters vs. Aliens Bild: dpa

Die Geschichte ist eine Persiflage auf Science-Fiction- und Monsterfilme aus den 50er Jahren und auch auf amerikanische Actionserien. Schauspieler Kiefer Sutherland, in der Serie «24» der knallharte Agent Jack Bauer, nimmt sich im amerikanischen Original als Stimme eines bulligen US-Generals auf die Schippe.

Berlin (dpa) - Die Geschichte ist eine Persiflage auf Science-Fiction- und Monsterfilme aus den 50er Jahren und auch auf amerikanische Actionserien. Schauspieler Kiefer Sutherland, in der Serie «24» der knallharte Agent Jack Bauer, nimmt sich im amerikanischen Original als Stimme eines bulligen US-Generals auf die Schippe.

Reese Witherspoon spricht die Heldin Susan, die von Weltraumschleim getroffen wird und monsterhafte 15 Meter groß wird. Auf Deutsch sind Diana Amft (Susan), Oliver Kalkofe (als Schleimwesen B.O.B.) und Actiondarsteller Ralf Moeller zu hören. Moeller leiht der Muskelkreatur Missing Link seinen Bass. «Ralf muss einfach im Raum stehen und männlich sein», sagte Kalkofe.

Titelheldin Susan sieht aus wie eine Barbie-Karikatur. Der Film beginnt mit ihrer Hochzeit, bei der sie auf einmal zum Monster wird. Sie landet in einem abgeschirmten, geheimen Labor, wo sie auf die anderen Kreaturen trifft, die vor den Leuten versteckt werden, weil niemand wissen soll, dass es sie gibt. Am Anfang findet Susan es schrecklich, dass sie so riesig ist. Doch dann freundet sie sich mit ihren Monsterkollegen an und rettet als «Gigantika» die Welt. Der US- Präsident im Film ist ein Trottel, der den roten Knopf für die Atombomben fast mit dem Knopf verwechselt, mit dem er seinen Café Latte bestellt.

Die digitale Welt, die Wolkenkratzer von San Francisco, die Wüste, die Kommandozentrale, das alles sieht echt aus - dazu sind die schillernden Cartoon-Figuren wie die kluge Kakerlake mit den Riesenaugen ein gelungener Kontrast. Wer Filme wie «Bee Movie» mag, wird auch «Monsters vs Aliens» gutfinden.

news.de/dpa

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