Von news.de-Redakteur Philip Seiler
Lothar Matthäus bekommt seine eigene Doku-Soap auf Vox. Da ließen die Lästerattacken nicht lange auf sich warten. Nach Harald Schmidt und Stefan Raab meldet sich nun Ex-Frau Lolita zu Wort. Sie macht deutlich: «Ich lasse Lothar nicht ins Haus».
Am vergangenen Samstag wurde bekannt, dass Ex-Fußballstar und Trainer Lothar Matthäus bald in einer Dokusoap auf Vox zu sehen sein wird. Der TV-Sender plant eine sechs- bis achtteilige Serie. Die Dreharbeiten laufen bereits, die Lästerattacken ließen aber auch nicht lange auf sich warten.
Schmidt und Raab nehmen Lothar aufs Korn
Harald Schmidt und Stefan Raab nahmen Matthäus bereits im TV übel aufs Korn. «Es ist doch schön, mal einen Arbeitslosen zu sehen, dem es gut geht», sagte Schmidt in dieser Woche in seiner Late-Night-Show auf Sat.1. Und weiter: «Matthäus sagt, Schlafzimmer und Dusche sind tabu für seine Doku-Soap. Also, genagelt wird in der Küche.»
Raab zog in seiner Pro7-Show TV Total nach. «Endlich bekommt man mal einen Eindruck von seinem sehr abgeschotteten Privatleben», und warf hinterher: «Das wird so etwas wie Der Bachelor, nur mit osteuropäischen Nutten.»
Ex Lolita: «Mir wäre es peinlich»
Nun folgt auch Ex-Frau Lolita Morena mit Kritik und einem Hausverbot für ihren Ex-Mann. «Ich lasse Lothar nicht ins Haus. Ich will nicht, dass bei mir gefilmt wird», sagte sie der Schweizer Zeitung Blick und macht ihre Meinung über das Vorhaben Lothars deutlich. «Mir wäre es peinlich, wenn mein Privatleben zum Thema einer Doku-Soap würde. Das ist eine Frage des Charakters», so Lolita Morena.
Matthäus hofft dagegen, durch die Doku-Soap sein Image korrigieren zu können. «Ich möchte den Menschen zeigen, wie ich wirklich bin. Die meisten kennen ja nur irgendwelche Schlagzeilen. Ich denke, da werden viele positiv von mir überrascht sein», sagte Matthäus der Bild-Zeitung.
Lolita hat einen Tipp parat
Ob ihm das gelingen wird? Klar ist: Die Sendung kann auch ganz schnell zum Eigentor werden. Lolita hat zumindest noch einen Tipp für die Umsetzung parat: «Ich persönlich würde lieber zeigen, wie viel ich arbeite. Das ist spannender, als wenn ich über meine Ex-Männer sprechen würde».
phs/ruk/news.de