Genau drei Tage nach dem 80. Geburtstag Richters am 9. Februar öffnet in der Neuen Nationalgalerie in Berlin das «Gerhard Richter Panorama» (12.2.-13.5.).
Berlin (dpa) - Genau drei Tage nach dem 80. Geburtstag Richters am 9. Februar öffnet in der Neuen Nationalgalerie in Berlin das «Gerhard Richter Panorama» (12.2.-13.5.).
Zu sehen sind rund 150 Gemälde aus allen Schaffensperioden, darunter Ikonen wie «Ema - Akt auf einer Treppe» (1966) oder das selten zu sehende Werk «Neger (Nuba)» (1964). Direktor Udo Kittelmann verspricht: «Noch nie zuvor konnte man einen so umfassenden Panoramablick auf Richters Lebenswerk werfen.»
Als Ergänzung zeigt das private Berliner Ausstellungshaus me Collectors Room zeitgleich etwa 200 Druckgrafiken, Fotoarbeiten, Künstlerbücher und Plakate. Die Ausstellung heißt «Gerhard Richter Editionen» (12.2.-13.5.).
In seiner Geburtsstadt Dresden gibt das Gerhard-Richter-Archiv einen Einblick in den sogenannten «Atlas» des Künstlers, eine Sammlung von 783 gerahmten Tafeln mit mehr als 15 000 Fotografien, Zeitungsausschnitten, Skizzen und Entwürfen. Diese werden in der Kunsthalle im Lipsiusbau nach der Anordnung des Künstlers gehängt. Viele der Dokumente haben ihn im Laufe der Jahrzehnte zu Gemälden inspiriert. Die Ausstellung läuft vom 4. Februar bis zum 22. April.
In Bremerhaven ehrt die Kunsthalle den Maler auf ungewöhnliche Weise: Nicht seine Werke, sondern er selbst steht als Kunstobjekt im Mittelpunkt - und zwar in Fotografien von Benjamin Katz. Dieser begleitet seit mehreren Jahrzehnten den Werdegang vieler deutscher Künstler - neben Richter zum Beispiel auch Georg Baselitz. Die Ausstellung ist vom 5. Februar bis zum 11. März zu sehen.