Von news.de-Redakteurin Ina Bongartz
Die Kandidaten feiern Party nach dem Abgang von Jazzy. Radost will keinen Ekelfraß und fliegt raus. Königin Brigitte ist zu Tränen gerührt. Und währenddessen gießt es die ganze Zeit wie aus Eimern. Muss RTL das Dschungelcamp evakuieren?
Dieser Tag zwölf im australischen Dschungel war ein guter Tag für alle verbleibenden Äh-Promis. Es gab echtes Frühstück mit Toast, Butter und Marmelade. Das war die Belohnung dafür, dass Micaela und das Ailton in der Nacht zuvor in einer Höhle auf eine Kerze aufgepasst hatten. Und der Tag wurde noch besser: Die Frau mit der nervigsten Stimme im Camp - Jazzy - zog aus, und die Dschungelparty ging so richtig los. Kim, Rocco und das Ailton tanzten, sangen, schäkerten. Brigitte und Radost mittendrin. Als Magier Vincent aus irgendwelchen Kräutern - die Nielsen vermutetete, es sei Gras - mächtig Dampf machte, war die Entspannung vollkommen.
Noch vier Tage sind es bis zur Krönung des neuen Dschungelkönigs. Da denkt der ein oder andere schon an sein Leben nach dem Camp. Beim Auszug von Jazzy beschlossen «die drei Musketiere» Radost, Brigitte und Jazzy eine gemeinsame Single rauszubringen und «Deutschland zu rocken». Das kann nur als Drohung empfunden werden. Der Regengott reagierte jedenfalls prompt und flutete den australischen Dschungel mit Wassermassen. Ob und wie es am heutigen Tag mit dem Dschungelcamp weitergeht, ist offen.
Wer spielt ein falsches Spiel?
Ein bisschen Gezeter gab es in der feuchten Dschungelhölle aber doch noch - selbstredend vor dem Weggang von Jazzy. Brigitte Nielsen wusste nämlich zu berichten: «Zwei Leute hier im Camp spielen, um zu gewinnen.» Sprach’s und zeigte erst auf Micaela dann auf Rocco. Zustimmendes Nicken von Radost und Jazzy. Alle anderen sind natürlich nur wegen des guten Essens und der netten Gesellschaft in den australischen Dschungel gezogen. Völlig klar.
Die Kandidaten sind normalerweise hermetisch von der Außenwelt abgeschnitten, außer dem Dschungeltelefon bleibt keine Möglichkeit zum Kontakt mit der realen Welt. Doch RTL macht während der 16 Tage genau eine Ausnahme: Post ist erlaubt und die von den Lieben daheim kam bei den Äh-Promis an. Vincent war beruhigt, weil er weiß, dass es seinen Raben gut geht. Micaela freute sich, dass ihre Mama ganz doll stolz auf sie ist. Es ist allerdings nicht völlig sicher, ob die Frau Mutter RTL empfängt. Der schönste Brief von allen war für Brigitte Nielsen bestimmt. Ihr Mann schreibt, wie sehr er sie vermisst, sie zum Leben braucht und nennt sie liebevoll «meine Königin». Da kullerten selbst der «Red Sonja» die Tränchen über die Wangen.
Einmal Vagina von der Buschsau, bitte!
Zwei unterschiedliche Charaktere traten derweil den Gang zur Dschungelprüfung an. Buschbambi Radost und Küken Kim mussten zum «Dschungelimbiss». Zu verspeisen galt es Köstlichkeiten wie Vagina und Penis vom Buschschwein, Mäuseschwänze, Kotzfruchtpommes, Kakerlaken-Klopps und Lammhirn. Radost schob gleich die erste Ladung gekochte Vagina von der Buschsau weiter zu Kim. Die kaute und schluckte ganz tapfer: «Schmeckt wie Omeletts.» Auch die nächste Mahlzeit war nix für Buschbambi. Das Lammhirn probierte Radost Bokel gar nicht erst, das fermentierte Entenei spuckte sie wieder sofort wieder aus.
Debkowski zeigte ihr wie es richtig geht und zwang sich gleich auch noch Penis vom Buschschwein hinter. «Und, wie hat’s geschmeckt?», will Sonja Zietlow wissen. «Wie Penis», gab Kim zurück. Völlig logisch. Jetzt kann Radost Bokel nicht völlig versagen. Die Blöße gibt sie sich nicht und würgt heldenhaft zehn Mäuseschwänze und Pommes von der Kotzfrucht herunter. Doch genützt hat ihr die Tortur am Ende doch nichts: Ihr zimperliches «Iiiihgit, ich ess das nicht» und «Bäh, ist das eklig», fanden die Zuschauer offenbar zu nervig. Buschbami flog aus dem Camp - und freute sich sehr darüber. Na dann ist ja alles gut.
Sie haben Tag zwölf im Dschungel verpasst? Hier gibt es die Sendung zum Nachschauen.