Bei Twitter Ekelattacke auf McDonald's

Twitter kann ganz schön gemein sein. Nutzer des sozialen Netzwerkes starteten eine Ekelattacke auf McDonald's, indem sie den «Hashtag» der Fastfood-Kette kaperten. So machten Geschichten von Burgern mit Fingernägeln die Runde und allerlei unappetitliche Fotos.

Twitter-Attacke auf Mcdonald's (Foto)
Die Fast-Food-Kette Mcdonald's ist in den USA Opfer einer Ekelattacke bei Twitter geworden. Bild: news.de

So schnell kann eine Marketingkampagne nach hinten los gehen. In der vergangenen Woche ging McDonald's bei Twitter in die Social-Media-Offensive. Um die Nutzer des sozialen Netzwerkes von der Produktion frischer Zutaten zu überzeugen, twitterte die Fastfood-Kette Beiträge über die zuliefernden Farmer.

Twitter-Nutzer berichten von Fingernägeln im Burger

Damit diese Beiträge zu einem Thema gefunden werden, verwendet man bei Twitter sogenannte «Hashtags». McDonald's entschied sich zunächst für «Meet The Farmers» und später für «McDStories». Gepostet wurden dann Beiträge wie: «Wenn du etwas mit Stolz vollbringst, können es die Menschen schmecken» - dazu ein Verweis auf den Zulieferer von Kartoffeln.

McDonalds: Twitter-Feldzug gegen den Fastfood-Riesen
zurück Weiter McDonalds1 (Foto) Zur Fotostrecke Foto: Screenshot news.de/twitter.com

McDonald's-Hasser verwendeten aber nun den gleichen Twitter-Hashtag wie die Fastfood-Kette, um eine Ekelattacke zu starten. Sie berichteten von Lebensmittelvergiftungen oder gar Fingernägeln im Big Mac. Diese und weitere unappetitliche Geschichten können Sie in unserer Bilderstrecke mit den Ekel-Tweets nachlesen.

McDonald's dementiert Echtheit von Ekelfotos

Twitter-Userin @PuppyPuncher erzählt beispielsweise, wie ihm beim «Genuss» eines McDouble ein Backenzahn herausbrach, @MuzzaFuzza würde lieber sein eigenen Durchfall zu sich nehmen, als ein McDonald's-Restaurant zu betreten.

McDonald's selbst hat bereits auf einige Tweets geantwortet und die Echtheit von Ekelfotos dementiert. Die bezahlte Werbekampagne dürfte jedenfalls schon jetzt ihr Ziel verfehlt haben. Gegenüber dem Onlineportal paidcontent.org sagte Rick Wion, bei McDonald's zuständig für Social-Media-Kampagnen: «Binnen einer Stunde wussten wir, dass es nicht so lief wie geplant.»

Twitter-Top-Ten: Müde genug, um LKW zu fahren
zurück Weiter Twitter (Foto) Zur Fotostrecke Foto: news.de, Screenshot (Twitter.com)

phs/krc/news.de/dpa

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Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Lee
  • Kommentar 3
  • 27.04.2012 12:36

Ist MCD nicht Quasie Sientology ?

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  • hpklimbim
  • Kommentar 2
  • 29.01.2012 13:21
  • Nichtwähler
  • Kommentar 1
  • 25.01.2012 13:52

MCDonalds sollte verboten werden. so wie das gesamte Amerikanische System. Weis jemand davon welche Methoden McDonalds von Scientology verwendet?

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