Von news.de-Redakteurin Ines Weißbach
Der Dauerregen schlägt den Promis aufs Gemüt. Hungern muss aber niemand, denn Ramona und Vincent holen viele Sterne - unter anderem durch ein äußerst widerliches Getränk. Einer im Camp ruft derweil den alles entscheidenden Satz.
Schluss mit nackig!, dachten sich sicher die Dschungelcamp-Macher. Wahrscheinlich geht Silikonbusenwunder Micaela Schaefer mit ihrer permanenten Bauch-Beine-Po- und eben Busenschau nicht nur Dirk Bach gehörig auf die Nerven. «Geh lieber im Pelz als nackt», formuliert der Moderator eine mögliche neue Losung der Tierschutzorganisation Peta im Fall Micaela. Oder warum wurde ihr am fünften Tag im Dschungel so wenig Sendezeit eingeräumt?
Im Fokus steht diesmal eine echte Diva: Daniel Lopes. Er ist am Ende, er ist schon morgens mit schlechter Laune aufgewacht und will nach Hause. Zumindest wird Day Lo nicht müde, das alles zu behaupten. Zur Untermauerung rinnen ihm Tränen übers Gesicht, die erheblich zur Feuchtigkeit im Camp beitragen. Obwohl es schon seit Tagen dauerregnet.
«In der Toilett nur Pipi»
Doch was genau wühlt den DSDS-Siebtplatzierten so auf? Es ist nicht das strenge Regiment von Teamchefin Jazzy, die nur Befehle verteilt. Das kannten Dschungelcamper bisher nur von Ramona Leiß. Alle sind entsprechend überrascht und dürfen laut Campregel und der unmissverständlichen Anweisung der Ex-Rap-Göre nur noch zu zweit aufs Klo.
Wenn sich dieser Gang überhaupt lohnt. Denn nach der Bohnen-Reis- und ab und an mal ein Krokodilschwanz-Diät rumort es kräftig in den Mägen der Promis. Ailton muss schon seit drei Tagen «in der Toilett nur Pipi». Jazzys Wehklagen beschränkt sich nicht nur auf ein «Aua», während Radost vor dem Dschungelklo - ganz regelkonform - auf sie wartet. Brigitte Nielsen hat Ausschlag, Martin Kesici sich angeblich den Finger gebrochen. Und um das Dschungel- endgültig zum Invalidencamp zu machen, klagt Vincent Raven über Nierenschmerzen.
Doch all das Jammern nützt nichts, er und Ramona müssen ran zur Dschungelprüfung. Hatte sich der Rabenvater eben noch zu Kommentaren über Jazzys Campregierung verstiegen wie: «Frauen darf man nie zur Chefin wählen. Die fangen dann an zu spinnen wegen dem kleinsten Mist» oder «Frauen in Führungspositionen sollte man auf die Finger schauen» darf er den Mund nun bei der Dschungelprüfung weiterhin voll nehmen, oder er wird ihm gestopft - Ansichtssache.
Lecker: Schweineanus und Buschschweinsperma
Die ehemalige Fernsehmoderatorin und «der nächste Uri Geller» dürfen sich über Essen freuen. Auf dem Speiseplan der Dschungelprüfung «Frohes Fest» stehen einen knappen Monat nach Weihnachten Leckereien wie pürierte Kotzfrucht als «Glühwein», pürierte Kakerlaken in ihrer schönsten Darreichungsform als «heiße Schokolade» oder Schweineanus, der von RTL liebevoll «Bratwurst» getauft wurde.
Ramona und Vincent verziehen ab und an das Gesicht, würgen das meiste aber hinunter und erspielen so neun Sterne - also neun Essen. Kleine Ironie des Schicksal oder der Dschungelcamp-Autoren: Zum Schluss darf der intolerante Rabenvater noch einen kräftigen Schluck Buschschweinsperma trinken. Schön, so setzt der bekennende Rot-Hasser («so eine Tuntenfarbe») doch ein Zeichen. Vielleicht trägt er die rote Hose der Campuniform, die er am ersten Tag noch als «Schwuchtelfummel» gebrandmarkt hatte, nun mit Stolz? Denn es scheint ihm geschmeckt zu haben: «Ich könnte zwei, drei Liter von dem Zeug saufen», erzählt er später seinen Mitinsassen. Zumindest schert er sich einen Dreck um seine Wirkung nach außen.
Jazzy: «Wir sind nur Loser, wenn wir hier reingehen ...»
Im Gegensatz zu seiner Dschungelprüfungs- und Frisurenkomplizin. Ramona ist beunruhigt, weil die Leute denken könnten: «Was frisst die Wahnsinnige das, wenn sie so würgt?» Ihr größtes Problem scheint die Reaktion der Presse. «Mich ärgert es immer, wenn man als Loser in der Bild-Zeitung dargestellt wird.» Da kann Jazzy beruhigen: «Wir sind nur Loser, wenn wir hier reingehen. Wenn wir rauskommen, sind wir tapfer.»
Ob das auch für Daniel Lopes gilt? Denn der ist gerade dabei, sich einzureihen zwischen Dustin Semmelrogge, Giulia Siegel und Sarah Knappik. Zickende Zeitbomben, die alle den entscheidenden Satz «Ich bin ein Star holt mich hier raus!» in die Kameras brüllten. Natürlich nicht ohne ein aufgesetzt scheues Lächeln, beim Aussprechen des Wortes «Star». So nun auch Daniel. Er vermisst seinen fünfjährigen Sohn so sehr, dass er nur noch raus will. Auch wenn in Deutschland sonst nur Schulden und keine eigene Wohnung auf ihn warten.
Dirk Bach stellt fest: «Unsere Sendung ist wie Wetten dass..? Die richtigen Topstars kommen nur kurz vorbei und gehen dann wieder.» Folgerichtig bleibt Daniel nach dem ganzen Gewese doch im Camp.
cvd/news.de
Mit einem Satz: DEKADENZ auf der ganzen Linie! Öffentlich zelebriert. Aber es scheint niemanden zu stören, geschweige denn aufzuregen. So ähnlich muss es auch im alten Rom zugegangen sein.
jetzt antwortenKommentar meldenmerkt denn keiner das daniel lopes psychisch ktank ist.der junge steckt ganz tief in einer depression und gehört in ärztliche behandlung.
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