So., 27.05.12

Suizid-Drama 18.01.2012 Die Ohnmacht der Hinterbliebenen

Der letzte schöne Tag (Foto)
Lars (Wotan Wilke Möhring), Maike (Matilda Merkel) und Piet (Nick Julius Schuck) müssen den Selbstmord von Sybille verkraften. Bild: WDR/Willi Weber

Von Axel Schock

Sybille ist depressiv und nimmt sich das Leben. Ihre Familie muss mit dem Verlust klarkommen. Wotan Wilke Möhring spielt die Hauptrolle in Der letzte schöne Tag. Ein tieftrauriges und doch hoffnungsfrohes TV-Drama.

Es sind ganz alltägliche Telefonate, die Sybille (Julia Koschitz) mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern führt - ein bisschen Familienorganisation, ein wenig Small Talk am Nachmittag. Nichts, was hätte sonderbar erscheinen müssen. Erst später wird allen klar: Sybille wollte bei diesen kurzen Gesprächen noch ein letztes Mal die Stimmen ihrer Lieben hören, bevor sie ihrem Leben ein Ende setzt. Depressionen, die die Anästhesistin gegenüber ihren Arbeitskollegen in der Klinik ebenso verheimlichte wie vor den meisten Freunden, hatten ihr die Kraft zum Weiterleben genommen.

Wie die Hinterbliebenen mit einer solchen Situation umgehen, davon erzählt der Fernsehfilm Der letzte schöne Tag auf unaufgeregte und daher umso berührendere Weise. Die Drehbuchautorin und Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön (Frau Böhm sagt Nein) hat darauf verzichtet, eigens eine Geschichte mit dramatischen Wendungen zu konstruieren. Vielmehr verfolgt der Film unter der Regie von Johannes Fabrick (Tödlicher Rausch), wie der Todesfall den Alltag der trauernden Familie in den ersten Stunden und Tagen ändert. Da gilt es einen Spruch für die Todesanzeige und eine Grabstelle zu finden.

Die eilig angereisten Eltern erweisen sich für den überforderten Ehemann Lars (Wotan Wilke Möhring) weniger als Hilfe denn als zusätzliche Belastung in dieser ohnehin schon schwierigen Situation. Für ihn bleibt weder Zeit, diesen Zusammenbruch seines bisherigen Lebens zu begreifen, noch dafür, seine Gefühle zu ordnen.

Alle 45 Minuten bringt sich jemand um

Auch seine Kinder sind auf ihre Weise überfordert. Dem siebenjährigen Piet (Nick Julius Schuck) hat man bislang verschwiegen, wie seine Mutter tatsächlich ums Leben kam. Beim Leichenschmaus nach der Beisetzung wird er ungewollt Zeuge, wie Trauergäste taktlos über die Rücksichtslosigkeit von Selbstmördern tuscheln. Piets ältere Schwester Maike (Matilda Merkel) hingegen weiß nicht, wie sie mit der Wut auf ihre Mutter und mit ihren eigenen Schuldgefühlen umgehen soll. Auch quält sie, dass ihr Vater vielleicht ein Verhältnis mit der fürsorglichen Nachbarin haben könnte.

Alle 45 Minuten nimmt sich in Deutschland jemand das Leben, alle fünf Minuten versucht es einer - so wie kürzlich der Schiedsrichter Baback Rafati, der unter Leistungsdruck und Versagensangst litt. «Zu den Vorwürfen, die sich die Hinterbliebenen machen, kommen noch die sehr subtilen Schuldzuweisungen ihrer Umwelt. Damit ist man oft allein», sagt Drehbuchautorin Schön, die auf diese Weise Mutter und Schwester verloren hat und hofft, dass der Film «für die Konsequenzen sensibilisiert» und «das offene Gespräch darüber ermöglicht».

Es sind oft nur kurze Dialoge, die in Schönes scharf beobachteten und prägnant geschriebenen Szenen auf eindrückliche Weise die Ohnmacht, Hilflosigkeit und Verzweiflung der Figuren zum Ausdruck bringen. Diese Wahrhaftigkeit ist es denn auch, die den Zuschauer bis ins Innerste berührt. Was die beiden Kinderdarsteller hier leisten, ist nicht nur bemerkenswert, sondern herausragend. Wotan Wilke Möhring wiederum spielt die Anspannung, die wachsende Last und zuletzt die seelische Überbelastung mit einer ergreifenden Intensität und trägt damit einen entscheidenden Beitrag zu diesem stimmigen wie gelungenen Drama bei.

Titel: Der letzte schöne Tag
Regie: Johannes Fabrick
Darsteller: Wotan Wilke Möhring, Julia Koschitz, Matilda Merkel, Nick Julius Schuck, Lavinia Wilson
Sendetermin: Mittwoch, 18. Januar 2012, 20.15 Uhr, Das Erste

car/zij/news.de/dapd
Leserkommentare (55) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Babsi
  • Kommentar 55
  • 01.05.2012 15:46
 Antwort auf Kommentar 52

Die Gesellschaft war schon IMMER verlogen, denken Sie nur an den "Kupplungsparagraph", was sollman anderes erwarten, seit Anbeginn der Zeit ist "die Gesellschaft" verlogen und darauf aus, das Individuum zu brechen und zu unterjochen, auf dass man ein 2funktionierendes" Teil ist, nur besonders starke Menschen halten den dauernden Kampf aus oder gewinnen die Selbständigkeit.

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  • Birgit Hentschel
  • Kommentar 54
  • 08.02.2012 19:21
 

ja natürlich!!!unser leben ist so schnell leblig!!!die gesellschaft,freunde u.bekannte sogar die eigne familie hat oft schwiegrigkeiten mit depressionen um zugehen!!!der film hat mich sehr nachdenklich gestimmt u.ich über meine krankheit nachgedacht!!!mir fehlt der mut zu diesem schritt!!!bin zu feige u.kann es meiner familie nicht antun!!!denn sie lieben mich

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  • mittendrin
  • Kommentar 53
  • 01.02.2012 09:53
 

der film fühlt sich an wie verrat an alle menschen,die tägl. mit dem leben kämpfen.Er zeigt fast ausschließlich, wie sich hinterbliebene fühlen.leider denken alle auf der anderen seite des ufers stehenden, dass depressionen aus falschen, grauen gedanken bestehen & es einen schalter gibt, den man/frau einfach nur umlegen muss. wie naiv!!!!suizid strafbar, dass ich nicht lache.wen will man bestrafen, den toten???? wie schwer es ist, das leben zu ertragen, wie sich das leben für einen menschen mit depressionen anfühlt, geht daraus nicht hervor.belächelt und abgelehnt wird man mit dieser krankheit

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  • Jürgen Wieloch
  • Kommentar 52
  • 23.01.2012 11:31
 

Der Film war bewegend. Das Gedicht von Mascha Kaleko hat das nur noch unterstrichen. Wer sich einmal vor Augen führt, dass alleine in der Bundesrepublik jährlich etwa 10.000 Menschen den Freitod wählen, ohne dass dieses an die berühmte " Große Glocke " ( wie bei Enke zum Beispiel geschehen )gehangen wird, zeigt doch nur, wie verlogen diese Gesellschaft auch hier ist. Die Selbsttötung ( der Begriff Selbstmord ist Quatsch, da Mord - wie hier schon richtig ausgeführt wurde - ein Verbrechen nach dem Strafgesetzbuch ist; Suizid jedoch als nicht strafbar gilt ) ist für viele Angeh. ein Martyrium

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  • Jürgen Wieloch
  • Kommentar 51
  • 23.01.2012 11:20
 Antwort auf Kommentar 46

@ Susanne: Du kannst den Text auf der Seite der ARD finden, wenn Du den Kalender dort vom 18.01.2012 anklickst und dann die Sendung " Der letzte schöne Tag " aufrufst. Ist ein wenig kompliziert, aber funktioniert. Ansonsten rufe bei Google den Namen Mascha Kaleko, Letztes Lied auf. Ich habe den Text und eine Rezension zum Film ins Netz gestellt, da ich Blogger bin. Gruß Jürgen

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  • lila
  • Kommentar 50
  • 23.01.2012 00:47
 

Ich finde es wichtig, dass Suizid kein Tabuthema in unserer Gesellschaft bleibt. Jeder muss wissen, dass oft niemand Schuld ist an der Depression des Einen. Ich weiß nicht wen es schlimmer trifft - den, dem die Augen verschleirt sind vor der Schönheit des Lebens und nicht mehr bleiben können/wollen oder die, die von nun an mit den schwarzen Löchern und der Schuld die bleibt leben müssen.Ich habe Angst davor, dass solche Filme Motive und Vorlagen bieten und die Endgültigkeit verharmlosen. Filme können Auswege Zeigen, neue Arten die Welt zu Sehen. Suizid darf nicht als Lösung dargestellt werden.

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  • Katrin
  • Kommentar 49
  • 22.01.2012 20:57
 Antwort auf Kommentar 28

Das gesuchte Lied "hear me" findet man unter folgendem Link... www.pattymoon.de

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  • Selbsterlebt
  • Kommentar 48
  • 22.01.2012 17:55
 

Vor ein paar jahren war ich in derselben Situation wie der Familienvater in dem Film. Der Film war absolut authentisch, ich dachte währende des Filmes immer wieder "Die haben einen Teil deines Lebens gefilmt". Auch die Reaktion der Kinder und die des Umfeldes kann ich absolut als authentisch bestätigen, da sie sich bei uns vergleichbar abgespielt haben. Der Film ist sehr gelungen, auch wenn es ein sehr trauriges Thema ist.

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  • Werner Kühnert
  • Kommentar 47
  • 20.01.2012 16:23
 

Ist Selbstmord ein Thema für einen TV-Film? Diskutieren Sie mit! Auf jeden Fall, allenfalls stört mich das Wort Selbstmord, denn Mord ist ein Strafbestand, eine kriminelle Handlung aus niedrigen Beweggründen, wie Heimtücke oder Habgier. Dieser Film hat sehr authentisch gezeigt, was mit den Hinterbliebenen geschieht und dass die Mutter keinen anderen Ausweg sah. Ganz wertvoll das Lied-Gedicht "Ich werde fortgehn, Kind. . ." von Mascha Kaleko, das ich nicht kannte, obwohl ich einen Gedichtband von Mascha Kaleko habe. Ich wünsche dem Film viele Auszeichnungen und Preise. Lob für die Sendezeit!

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  • Susanne
  • Kommentar 46
  • 20.01.2012 15:55
 Antwort auf Kommentar 42

Ich hätte gerne den Text des Gedichts von Mascha Kaleko, finde ihn aber nicht im Internet. Der Film ging unter die Haut, war überhaupt nicht kitschig. Wer kann mir den Text liefern? DANKE

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  • Annette Steinert
  • Kommentar 45
  • 20.01.2012 10:37
 

Der Film hat mich sehr berührt.Ich selbst war vor 3Jahren von einer schweren Depression mit suizidalen Gedanken betroffen und es ist schwer diese,auch heute noch,zu verarbeiten.Vorallem für die Angehörigen ist es sehr schwer den Betroffenen zu verstehen und die Depression als Erkrankung zu akzeptieren.Der Film war sehr realistisch und die Schauspieler toll!Das Gedicht von Mascha Kaleko habe ich mir schon ausgedruckt,ich finde es sehr paßend für dieses Thema.

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  • Udine
  • Kommentar 44
  • 20.01.2012 10:18
 

Teil 3 "letztes Lied" Ich war so froh. Mein Herz war so bereit. Und Gott war gut. Nun nimmt er alle Gaben. Und in deiner Seele, Kind, kommt einst die Zeit, soll, was ich nicht gelebt, Erfüllung haben. Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter. Gib du ihm deinen klaren, reinen Ton. Du sei ein großer Mann, mein kleiner Sohn. Ich bin so müde – aber du sei heiter. Mascha Kalèko

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  • Udine
  • Kommentar 43
  • 20.01.2012 10:17
 

Teil 2 "Letztes Lied" Den Becher trank ich leer, in raschem Zug Und weiß, wer davon kostete, muss sterben… Du aber, Kind, sollst nur das Leuchten erben Und alle den Segen, den es in sich trug: Mir war das Leben wie ein Wunderbaum, Von dem in Sommernächten Psalmen tönen. Nun sind die Tage wie geträumter Traum; Und alle meine Nächte, alle – Tränen.

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  • Udine
  • Kommentar 42
  • 20.01.2012 10:14
 

Hier nochmals das Gedicht von Mascha Kalèko "Letztes Lied" siehe auch Kommentare 20 u. 21 Teil 1 Letztes Lied Ich werde fortgehn, Kind. Doch du sollst leben Und heiter sein. In meinem jungen Herzen brannte das goldene Licht. Das hab ich dir gegeben, Und nun verlöschen meine Abendkerzen. Das Fest ist aus, der Geigenton verklungen, Gesprochen ist das allerletzte Wort. Bald schweigt auch sie, die dieses Lied gesungen. Sing du es weiter, Kind, denn ich muss fort. weiter im nächsten Kommentar

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  • Anette Niefindt-Umlauff
  • Kommentar 41
  • 20.01.2012 00:39
 

Ein ganz ausgezeichneter Film, glaubwürdige Darsteller/innen, auch die Kinder bzw. die Jugendliche und ihr Bruder. Dorothee Schön ist es gelungen, uns einen authentischen Einblick in eine Trauerfamilie zu geben, die das Geschehen nicht verstehen kann, aber versucht wahrhaftig damit umzugehen. Auch die Menschen, die mit der Familie in Kontakt sind, werden so gezeigt, wie ich es selber als Seelsorgerin und auch als Betroffene schon mehrfach erleben konnte. Ein Film, der für uns alle wichtig ist! Danke!

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  • Alexander Voronin
  • Kommentar 40
  • 19.01.2012 22:55
 

Einer der besten Filme der letzten Jahren. Ich habe als Jugendlicher meinen Vater gefunden, der sich gerade erhängt hatte. Das ist jetzt auch schon wieder vierzig Jahre her. Das hat mein Leben stark veränert und dieses Trauma begleitet mich bis an mein Ende. Der Film war so sensibel und gefühlvoll, er hat die Unmöglichkeit des Verstehens gut rüber gebracht. Über 10.000 pro Jahr, es ist also kein kleines Problem. Danke für diesen wunderbaren Film.

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  • saroxi
  • Kommentar 39
  • 19.01.2012 16:48
 

ein sehr toll gespielter film, da stimmte einfach alles.

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  • Chrill
  • Kommentar 38
  • 19.01.2012 15:30
 

Der Film hat mich sehr berührt. Ich habe den plötzlichen Tod meiner Mutter genau so erlebt. Meine Mutter hat die Krankheit vor der Familie geschickt versteckt. Auch bei uns die Selbstzweifel und die große Hilflosigkeit.Ein großartiger Film! Das Gedicht steht im Gedichtband Masche Kaleko - Mein Lied geht weiter - Hundert Gedichte - ISBN 978-3-423-13563-4. Memento v. M.K.: Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang. Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? ...Bedenkt den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muss man leben.

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  • BriOr
  • Kommentar 37
  • 19.01.2012 12:38
 

Selten habe ich so einen feinfühligen Film angeschaut. Da stimmte alles, die Handlung, die Schauspieler, die Regie, usw. Wie im wahren Leben. Hier habe ich sogar Tränen vergossen, was sonst nie der Fall ist, weil ich mir immer sage, dass alles gespielt ist. Kompliment ZDF - weiter so!!!!

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  • dplaul
  • Kommentar 36
  • 19.01.2012 11:25
 Antwort auf Kommentar 31

Hallo solo66 http://www.daserste.de/filmmittwoch/film.asp?film=2673 aufrufen. Schönen Tag

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  • iris
  • Kommentar 35
  • 19.01.2012 10:57
 Antwort auf Kommentar 19

@Ilja: tausend Dank! Ich habe ewig gesucht ... Leider hat es meinen Kommentar "geschluckt", aber ich möchte mich bei allen bedanken, die so feinfühlig reagierten! Als verwaiste Mutter kenne ich viele der Gefühle in dem Film und ich kann sie nur bestätigen. Selbst der Bestatter, rein geschäftlich, war soooo echt.

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  • Detlef
  • Kommentar 34
  • 19.01.2012 10:06
 Antwort auf Kommentar 32

Antwort auf Kommentar 32 und 33 Ich schließe mich dem Dank von solo66 an Kerstin an. Detlef

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  • solo66
  • Kommentar 33
  • 19.01.2012 09:50
 Antwort auf Kommentar 32

Danke, Kerstin, damit ist ja dann Steffi und vielleicht auch noch anderen geholfen!

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  • Kerstin
  • Kommentar 32
  • 19.01.2012 09:45
 Antwort auf Kommentar 31

http://www.wer-weiss-was.de/theme73/article6744375.html

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  • solo66
  • Kommentar 31
  • 19.01.2012 09:39
 Antwort auf Kommentar 28

Hallo, danke, das ging aber flott! Das Gedicht habe ich aber so nicht im Netz gefunden. Da muss man wohl das Buch kaufen, oder hat jemand einen Link für mich?

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  • Steffi
  • Kommentar 30
  • 19.01.2012 09:34
 Antwort auf Kommentar 29

ich finde den text dieses gedichtes "letztes lied" auch mega toll und zugleich traurig, aber finden kann ich den text leider nicht, hätte ihn gern.... der film hat uns sehr berührt und wir konnten danach einige minuten nichts sagen einfach nur so da sitzen... :´(

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  • Josephine
  • Kommentar 29
  • 19.01.2012 09:16
 Antwort auf Kommentar 28

Der Text ist das Gedicht "Letztes Lied" von Mascha Kaleko Jo

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  • solo66
  • Kommentar 28
  • 19.01.2012 09:05
 

Der Film hat mich tief berührt. Ich denke, er kann Hinterbliebenen in vergleichbaren Situationen helfen, vor allem sensibilisiert er hoffentlich auch deren Mitmenschen, die doch manchmal ihre Reaktionen besser reflektieren sollten! Das ist eine außergewöhnlich schwere Situation. Besonders gut gefallen hat mir auch der Text, den die Schwägerin am Grab gelesen hat. Weiß jemand, von wem der ist und wo ich ihn finden kann?

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  • Angelika
  • Kommentar 27
  • 19.01.2012 07:56
 

"Der letzte schöne Tag" ist ein unaufdringlicher Film ohne Pathos der das Thema Depression sensibel thematisiert, zudem so authentisch gespielt, als wäre der Zuschauer Zeuge eines Familiendramas, das sich nebenan abspielt. Endogene Depressionen sind schwer behandelbar. Wer kann schon in die Seele, die Gedankenwelt des anderen schauen? Medikamente können nicht wirklich bzw. nur temporär die wunde Seele beruhigen. Das Thema Depression sollte im TV angesprochen werden. Was ist es, das in diesen unseren Zeiten des Überflusses und Wohllebens die Psyche mancher Menschen so grau werden läßt?

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  • Anni79
  • Kommentar 26
  • 19.01.2012 03:52
 

Ich fand den Film einfach Umwerfend-realistisch das auch slche "Abgründe"im TV gezeigt werden und nicht imer nur die "Heile Welt".Denn die Welt ist alles andere als heil.Und Suizid zu Verurteilen finde ich auch nicht richtig um darüber zu Urteilen müsste man im Körper des Betroffenen stecken,ich denke/fühle das ein Mensch der diesen endgültigen Schritt geht es sicher lange abgewägt hat was er da tut u. das es für Ihn keinen anderen Ausweg mehr gibt.Ich habe bei dem Film geweint er hat mich an meine eigene "Qual" erinnert den Tod meiner geliebten Mutti 2009.

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  • eva
  • Kommentar 25
  • 19.01.2012 01:04
 

ja, finde selbstmord/suizid IST ein thema für einen tv-film, insbesondere wenn das thema so grandios (authentisch, berührend, sensibel) umgesetzt wurde wie in diesem film "der letzte schöne tag". weinte fast die ganze filmlänge mit.. sehr sehr gut gespielt.. DANKE!

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  • Paula
  • Kommentar 24
  • 18.01.2012 23:33
 

Hej, ich habe den Film ebene auch gesehen und ich fand er war echt grandios! Wisst ihr zufällig wie das Lied heißt was die Tochter für die Beerdigigung aussicht, im Wohnzimmer wo die Nachbarin sagt das das Lied perfekt zu ihr passt, Maike dann aber die Musik ausmacht und geht? Ich fand das Lied richtig schön .. Danke, falls das hier irgendwer weiß und es verrät :D

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  • Udine
  • Kommentar 23
  • 18.01.2012 23:22
 Antwort auf Kommentar 22

siehe Kommentare 20 u. 21

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  • Klangbild
  • Kommentar 22
  • 18.01.2012 23:19
 

Antwort/Anfrage zu Kommentar 9: Auch ich bin seit Ende der Sendung im www auf der Suche nach dem Volltext dieses Gedichts. Bis jetzt habe ich nur Buchtitel gefunden. Hat nicht jemand den ganzen Text zur Verfügung? Es ist ein sehr gelungener, sehr berührender Film und das Gedicht ist ein, ja ich denke DER Höhepunkt! Der Umgang mit dem Thema kirchliches Begräbnis bei unklarer relig. Einstellung (aller!), und vor allem die Gedanken des kleinen Piet bieten sensible Ansätze an, ohne evtl. Betroffene zu überfahren oder an einem vorbei Lösungen zu treffen. Ich werde das Werk sicher nochmals ansehen!

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  • Udine
  • Kommentar 21
  • 18.01.2012 23:09
 

Mir war das Leben wie ein Wunderbaum, von dem in Sommernächten Psalmen tönen. - Nun sind die Tage wie ein geträumter Traum; Und alle meine Nächte, alle – Tränen. Ich war so froh. Mein Herz war so bereit. Und Gott war gut. Nun nimmt er alle Gaben. In Deiner Seele, Kind, kommt einst die Zeit, soll, was ich nicht gelebt, Erfüllung haben. Ich werde still sein, doch mein Lied geht weiter. Gib Du ihm deinen klaren, reinen Ton. Du sei ein großer Mann, mein kleiner Sohn. Ich bin so müde – aber Du sei heiter.

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  • Udine
  • Kommentar 20
  • 18.01.2012 23:07
 

Letztes Lied Ich werde fortgehn, Kind. Doch Du sollst leben Und heiter sein. In meinem jungen Herzen Brannte das goldne Licht. Das hab ich Dir gegeben, Und nun verlöschen meine Abendkerzen. Das Fest ist aus, der Geigenton verklungen, Gesprochen ist das letzte Wort. Bald schweigt auch sie, die dieses Lied gesungen. Sing Du es weiter, Kind, denn ich muss fort. Den Becher trank ich leer, in raschem Zug Und weiß, wer davon kostete, muss sterben … Du aber, Kind, sollst nur das Leuchten erben Und all den Segen, den es in sich trug: Mir war das Leben wie ein Wunderbaum, von dem in Sommernä

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  • Ilja
  • Kommentar 19
  • 18.01.2012 23:05
 Antwort auf Kommentar 15

Hier ist der Text: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:wedwqyceNP4J:durchgangsverkehr.de/%3Fp%3D405+wunderbaum+%22Letztes+Lied%22+Mascha+Kal%C3%A9ko+-%22Ihren+hundertsten+Geburtstag%22&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=de

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  • www...
  • Kommentar 18
  • 18.01.2012 23:01
 Antwort auf Kommentar 9

http://www.bookcrossing.com/journal/3249729

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  • Kerstin
  • Kommentar 17
  • 18.01.2012 23:01
 

http://www.youtube.com/watch?v=KDiRylwxwkg unter dem Video auf "Mehr anzeigen" - Text

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  • Kerstin
  • Kommentar 16
  • 18.01.2012 22:59
 

http://www.youtube.com/watch?v=KDiRylwxwkg . . . Den Abend werde ich wohl nie vergessen, Denn mein Gedächtnis ist oft sehr brutal. Du riefst: „Auf Wiedersehn". Ich nickte stumm. - Indessen Ich wusste: dieses war das letzte Mal. Als ich hinaustrat, hingen ein paar Sterne Wie tot am Himmel. Glanzlos kalt wie Blech. Und eine unscheinbare Gaslaterne Stach in die Augen unbekümmert frech. Ich fühlte deinen Blick durch Fensterscheiben. Er ging noch manche Straße mit mir mit. - Jetzt gab es keine Möglichkeit zu bleiben. Die Zahl ging auf. Wir waren beide quitt. Da lebt man nun zu zweien so daneben

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  • Amy
  • Kommentar 15
  • 18.01.2012 22:54
 Antwort auf Kommentar 8

Ist jemand bitte so nett und schreibt mir mal, wo ich im www das Gedicht "Letztes Lied" finden kann. Ich habe es bisher leider vergeblich gesucht :-( Lieben Dank

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  • Sigrid
  • Kommentar 14
  • 18.01.2012 22:52
 Antwort auf Kommentar 9

suche gerade auch das Gedicht. Habe es nicht gefunden. Ich habe mir jetzt ein Buch bestellt, da Mascha Kalenko sehr schöne Gedichte schreibt.

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  • ingrid
  • Kommentar 13
  • 18.01.2012 22:51
 Antwort auf Kommentar 10

Gedicht heisst: letztes Lied Textanfang: ich werde still sein, doch mein Lied geht weiter. Bin jetzt schon seid Filmende am suchen, habe aber den ganzen Test noch nicht gefunden Ingrid

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  • heidi
  • Kommentar 12
  • 18.01.2012 22:45
 

Der Film hat mich persönlich getroffen, selbst schon in ähnlicher Situation, kommen Gefühle und Emotionen wieder hoch. Gut ist, man sieht, wie geht es den Angehörigen wirklich, ohne Maske und Verdrängung. Wir sind alle Lebenskünstler, die versuchen im echten Leben ihren Mann oder Frau zu stehen und auch in solch unmenschlichen Situationen, gefasst zu wirken. Hat mich wirklich beeindruckt, wie genau das Thema behandelt wurde und man hinter die "Kulisse" schauen konnte.

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  • Tess
  • Kommentar 11
  • 18.01.2012 22:43
 

"Scheiße" - ja so ist das! Der Film trifft genau den offen liegenden Nerv.

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  • Lena
  • Kommentar 10
  • 18.01.2012 22:16
 

Weiß jemand wie das Lied hieß das von Liebeskummer handelt ?

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  • iris
  • Kommentar 9
  • 18.01.2012 22:14
 Antwort auf Kommentar 8

Masha Kaleko "Letztes Lied" - wo finde ich im www den gesamten Text?

jetzt antwortenKommentar melden
  • Pani
  • Kommentar 8
  • 18.01.2012 22:10
 Antwort auf Kommentar 5

Jetzt hab ichs gefunden: Letztes Lied von Mascha Kaléko. Sehr sehr schön

jetzt antwortenKommentar melden
  • Marita
  • Kommentar 7
  • 18.01.2012 22:06
 Antwort auf Kommentar 6

Mir war das Leben wie ein Wunderbaum...

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  • michael
  • Kommentar 6
  • 18.01.2012 22:01
 

Das Gedicht ist von Mascha Kaleko. Den Titel suche ich gerade selber noch. Ein sehr ehrlicher, sehr bewegender Film, der viel unverarbeitete Trauer in mir hochspülte.

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  • Pani
  • Kommentar 5
  • 18.01.2012 21:59
 Antwort auf Kommentar 4

Ein sehr ergreifender Film, trotz leiser Töne. Das Gedicht ist von Mascha Kaléko, der Name ist mir gerade leider entfallen. Sehr schön!

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Der letzte schöne Tag: Eine Familie muss den Selbstmord der Mutter verkraften » Medien » Nachrichten

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