Tipps für Aussteiger So geht's raus aus Facebook

Tipps für Aussteiger (Foto)
Schnell rein, schwer raus: Soziale Netzwerke machen ihren Nutzern den Ausstieg kompliziert. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Martin Walter
Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Mehr Zeit mit «echten» Menschen verbringen und Facebook und Co. hinter sich lassen. Doch der endgültige Abschied aus den sozialen Netzwerken ist manchmal gar nicht so einfach. Wir zeigen, wo es bei Facebook, Xing und StudiVZ zum Ausgang geht.

Viele kennen das Dilemma, die wenigsten ziehen ihre Konsequenzen daraus. Der mangelnde Datenschutz, inflationäre Freundeslisten oder die große Suchtgefahr: Auch wenn gefühlt jeder zweite Facebook-Nutzer über das blaue Netzwerk jammert, so wagen es die wenigsten User, einen «gewaltsamen» und endgültigen Schlussstrich unter ihr virtuelles Leben zu ziehen.

Wer sich nach langem Abwägen doch zu einer Komplettlöschung seines Accounts durchringen kann, dem steht dann oft die nächste Herausforderung bevor. Bei den sozialen Netzwerken die Ausgangstür zu finden gleicht nicht selten der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Oft ist die Möglichkeit zum Austritt nämlich so  gut versteckt, dass sich auch Verbraucherschützer immer wieder über den nur schwer auffindbaren Ausgang beschweren.

Blamieren im Netz
Peinlich, peinlicher, Facebook

News.de zeigt, wie der Suchaufwand möglichst gering gehalten werden kann, denn oft reichen einige richtige Klicks oder eine E-Mail.

Facebook: Das Zuckerberg-Netzwerk erlaubt seinen abwanderungswilligen Nutzern die Wahl zwischen Koma und Suizid. Wer sich eine Rückkehr offen halten möchte, kann sein Nutzerkonto zunächst nur deaktivieren. Wer radikal Schluss machen möchte, kann sein Konto auch komplett löschen. Beides ist auf dieser Seite möglich.

Xing: Seine Laufbahn im deutschen Karrierenetzwerk beendet man über den eigenen Account oder durch den Versand einer entsprechenden E-Mail.

Das zweite Leben im Netz
Die Welt der Sozialen Netzwerke

StudiVZ: Wer sich bei StudiVZ exmatrikulieren möchte, kann dies hier tun (Punkt 3.1).

Lokalisten: Ex-Lokalist wird man durch eine Profiländerung (Punkt 9.1) - oder durch das Senden einer Kündigungs-Mail.

MySpace: Wer genug vom ehemaligen Marktführer der sozialen Netzwerke hat und seine Seite löschen möchte, sollte dies hier beachten

Wer-kennt-wen: Hier wird das Löschen kurios, denn wkw-Nutzer haben die Wahl zwischen verschiedenen Stufen der Profillöschung. Der abwanderungswillige User kann wahlweise auf die Rubriken «Persönliches & Kontakt», «Gruppenmitgliedschaften», «Blogeinträge», «Fotoverlinkungen», «Profilbild», «Eventmitgliedschaften», «Gästebuch», «Posteingang», «Leute, die Du kennst», «Was machst Du gerade» oder «Fotoalben» verzichten. Oder natürlich ganz gehen.

wam/ruk/news.de/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Libertad
  • Kommentar 1
  • 27.12.2011 12:53

racebook löschen?Ganz einfach unter... Schritt 1... https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account Schritt 2... So gelangst du direkt zum Feld »Mein Konto löschen«. Es erscheint ein Feld, indem du deine Lösch-Anfrage mit Absenden jetzt nur noch bestätigen musst. Über den weiteren Löschvorgang wirst du bei von Facebook per E-mail informiert. Es kann ungefähr 14 Tage dauern, bis Facebook dein Account dauerhaft löscht. Bis du die Bestätigungs-Email von Facebook erhalten hast, solltest du dich nicht wieder in dein Account einloggen.

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